(cmr). Im Zuge der Süderweiterung des Gewerbeparks Eichwald sollen auf den Gemarkungen Sachsenheim und Bietigheim-Bissingen vier Buntbrachenflächen als Ausgleich für verloren gehende Feldlerchenreviere entstehen. Dem hat die Versammlung des Zweckverbands Eichwald in seiner Sitzung am Montag in Sersheim einstimmig zugestimmt. Die drei Reviere auf Sachsenheimer Seite sollen eine Fläche von circa 6000 Quadratmetern, das auf Gemarkung Bietigheim-Bissingen eine von rund 1800 Quadratmetern haben. Das berichtete Steffen Schurr, Geschäftsführer des Zweckverbands. Um welche Areale es dabei geht, wollte Schurr allerdings nicht mitteilen. „Es kommen acht Gebiete infrage. Wir möchten uns aber erst mit den Landwirten vor Ort abstimmen, bevor wir entscheiden, welche vier es werden“, sagte Schurr auf Nachfrage von Günter Dick. Der Sachsenheimer Stadtrat hatte vor der Abstimmung die Sitzungsvorlage als mangelhaft kritisiert: „Das ist wie mit der Katze im Sack. Wir wissen gar nicht, um welche Flächen es geht.“
Schwierig gestaltet sich die Suche nach den vier Ausgleichsflächen auf den Gemarkungen Sersheim und Oberriexingen. Potenzielle Flächen in Oberriexingen liegen auf Privatgrundstücken und in Sersheim konnten bislang noch keine geeigneten Gebiete gefunden werden. Bis zur ersten Verbandsversammlung 2015 sollen die zwei Gemeinden neue Vorschläge machen.
