Oberriexingen. Die Sonne blinzelte hin und wieder zwischen den Wolken hervor. Ansonsten wehte ein frischer Wind vor allem auf den Feldern nördlich der Stadt Oberriexingen und trocknete die Schweißperlen der insgesamt 177 Wandernden.
Im Schatten der Bäume am Enzdamm
Bestückt mit Wanderstöcken, Rucksäcken und vor allem viel guter Laune machten sich diese gleich nach den Radfahrern vom Sportgelände aus auf den Weg. Direkt vor der Enzbrücke ging es über ein kleines Treppchen hinab auf den Enzdamm. Auf diesem wurde im Schatten der Bäume bis zur Elmestraße gewandert. Nachdem die Sachsenheimer Straße überquert war, nahmen die Teilnehmenden Kurs über die Kernerstraße in Richtung Reutwald.
Route lockt Neulinge zur S-VKZ-Tour
„Eine schöne Strecke“, befanden Claudia Knoll und Ingrid Thiel. Die beiden Freundinnen waren zum ersten Mal bei der S-VKZ-Tour dabei. Gelockt habe sie tatsächlich die Runde um Oberriexingen, die sie noch nie gegangen seien. Ingrid Thiel ist öfter auf Pilgerpfaden unterwegs, beispielsweise auf den Waldenserwegen, und hat mit der Begeisterung inzwischen auch ihre Freundin angesteckt. „Wir animieren uns gegenseitig“, sagten sie schmunzelnd. Froh zeigten sie sich darüber, dass es an diesem Tag nicht wieder so heiß war.
Eine Premiere auch für die Hündin
Das dürfte auch Hündin Sally gefallen haben. Die Vierbeinerin aus Enzweihingen war ebenfalls zum ersten Mal bei der S-VKZ-Tour dabei. Herrchen Stefan hat früher öfter an der Radtour teilgenommen, in den vergangenen Jahren dann aber wegen Terminkollisionen mit Urlaubsreisen gefehlt. Mit Hündin ging es dieses Mal zu Fuß auf den Rundkurs – und die Söhne Sören und Silas gleich mit im Schlepptau.
Sporticher Ehrgeiz nicht immer zielführend
Jenseits des Reutwaldes schenkten Mitglieder der Ortsgruppe Enzweihingen des Schwäbischen Albvereins, der die Runde konzipiert hatte, am Getränkestand Erfrischungen aus, gespendet von der Firma Ensinger. Wanderer mit besonders großem sportlichem Ehrgeiz ließen die milde Sprudelgabe links liegen, um als Erste im Ziel auf der Enzinsel zu sein – auch wenn dafür kein Preis winkte. Der Spaß soll schließlich im Vordergrund stehen. Im Überschwang übersahen einige Spitzenläufer dann die Beschilderung und gingen in die Irre – sehr zur Freude nachfolgender Wanderer, die den geschenkten Vorsprung dankbar ins Ziel retteten. Aber dabei sein, ist bekanntlich alles.
Hier gibt es eine Bildergalerie zur 46. S-VKZ-Tour.











