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So lief die Woche der Demenz 2026 im Landkreis

Bei mehr als 40 Veranstaltungen
werden Ideen ausgetauscht.

Ludwigsburg (LL). Die Woche der Demenz 2026 hat im Landkreis Ludwigsburg viele Menschen zusammengebracht. An zahlreichen Orten im Landkreis fanden Veranstaltungen, Informationsangebote und Aktionen statt. „Die Woche der Demenz hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen, Einrichtungen, Kommunen und Ehrenamtliche gemeinsam daran arbeiten, Teilhabe und Selbstbestimmung zu erhalten und Herausforderungen gemeinsam zu tragen“, sagt Heike Dierbach, stellvertretende Dezernentin Arbeit, Jugend und Soziales sowie Fachbereichsleiterin Soziales, Pflege und Versorgungsangelegenheiten.

Aufgabe für die gesamte Gesellschaft

An der Aktionswoche beteiligt waren Städte und Gemeinden, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Vereine und bürgerschaftlich Engagierte. Im Mittelpunkt standen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen – und die Fragen der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dabei wurde laut Landratsamt deutlich: Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten und ihre Angehörigen, sie ist eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft. Dierbach machte zudem darauf aufmerksam, dass Demenz keineswegs nur Menschen im hohen Alter betreffe, sondern auch Personen erkranken könnten, die mitten im Berufs- und Familienleben stünden.

Vielfältiges Netzwerk

Mehr als 40 Veranstaltungen hat es im Zuge der Woche gegeben. Wobei die Kreisbehörde Wert darauf legt, dass der Mehrwert nicht nur in der Zahl der Veranstaltungen liege: „Es entstanden neue Impulse, Ideen und Begegnungen. Menschen lernten Angebote kennen, kamen miteinander ins Gespräch und erfuhren, dass sie mit ihren Fragen und Herausforderungen nicht allein sind.“ Damit sei auch sichtbar geworden, wie der Landkreis beim Thema Demenz aufgestellt ist – ein vielfältiges Netzwerk trage die Angebote gemeinsam.

Eine zentrale Anlaufstelle ist der Pflegestützpunkt im Landkreis Ludwigsburg. Er berät unabhängig, neutral, vertraulich und kostenfrei zu Pflege, Demenz, Unterstützung im Alltag und Entlastungsmöglichkeiten. Die Beratung ist wohnortnah organisiert und umfasst Teams für den südlichen, nördlichen und westlichen Landkreis sowie für die Städte Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen. Der zentrale Kontakt für den westlichen Landkreis ist unter der Telefonnummer 0 71 41 / 1 44 24 67 erreichbar.

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