Markgröningen (p). Drei Jugendliche haben offenbar am Freitagnachmittag an der Schnellfahrstrecke zwischen Markgröningen und Schwieberdingen nach einem Abenteuer gesucht. Wie die Bundespolizei mitteilt, beobachtete ein Zeuge gegen 16.50 Uhr, wie sich die Jugendlichen unmittelbar an der Bahnstrecke aufhielten und dort mehrere Steine auf die Gleise legten. Die Steine wurden kurz darauf von einem Fernverkehrszug der Deutschen Bahn überfahren. Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen bei einer Fahndung einen verdächtigen 14-Jährigen an. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.
Die Bundespolizei Stuttgart warnt in diesem Zusammenhang: „Auf den Schienen befindliche Hindernisse können bewirken, dass ein Zug aus den Schienen springt. Durch umherfliegende Schottersteine und Bestandteile dieser Hindernisse gefährden die Täter sich nicht nur selbst massiv, sondern auch die Zugpassagiere.“

