Politik

Wegen „ölartiger Flüssigkeit“: Schifffahrt stundenlang eingestellt

Am Mittwochmorgen tritt eine ölartige Flüssigkeit im Bereich des Stuttgarter Hafens in den Neckar aus. Mit Folgen für den Schiffsverkehr.

  • Die Wasserschutzpolizei ermittelt weiter (Archivbild).IMAGO/Arnulf Hettrich

    Die Wasserschutzpolizei ermittelt weiter (Archivbild).IMAGO/Arnulf Hettrich

Das Austreten einer nach Angaben der Feuerwehr „ölartigen Flüssigkeit“ in den Neckar im Bereich des Stuttgarter Hafens am Mittwochmorgen hatte Folgen für den Schiffsverkehr. Wie die Feuerwehr Stuttgart mitteilt, war dieser aufgrund des Feuerwehreinsatzes stundenlang eingestellt.

Um die Verunreinigung des Neckars einzudämmen, waren Einsatzkräfte des Amtes für Umweltschutz, der Wasserschutzpolizei, des Hafens Stuttgart und der Feuerwehr Stuttgart seit dem Morgen am Hafen im Einsatz.

Die Feuerwehr brachte nach eigenen Angaben Ölsperren aus und kontrollierte mehrere Schachteinläufe. Zur Kontrolle und Abdichtung eines Schachteinlaufes kamen demnach auch Feuerwehrtaucher zum Einsatz. An der Wasseroberfläche wurden die Taucher durch zwei Feuerwehrboote unterstützt.

Wasserschutzpolizei ermittelt

Um die unerwünschte Flüssigkeit aus dem Wasser zu filtern, kam laut der Feuerwehr ein Saugwagen eines Privatunternehmens zum Einsatz. Die Wasserschutzpolizei ermittelt weiter zum Grund für die Verunreinigung, wie ein Sprecher auf Nachfrage mitteilte.

Die Feuerwehr Stuttgart war mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz konnte schließlich gegen 16 Uhr beendet werden. Durch die gemeinsamen Maßnahmen aller beteiligten Behörden und Organisationen konnte die Verunreinigung erfolgreich eingedämmt und beseitigt werden. Die Feuerwehrboote wurden aus dem Wasser genommen, der Einsatz der Feuerwehrtaucher konnte ebenfalls beendet werden. Der Neckar ist für die Schifffahrt wieder freigegeben.

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