Pinache (p). Mit dem Stichwort „Waldbrand mittel“ ist am Samstag um 15.16 Uhr die Feuerwehr Wiernsheim in den Plattenwald zwischen Pinache und Dürrmenz alarmiert worden. Auf einer Fläche von knapp fünf mal fünf Metern war der Waldboden direkt neben einem Weg in Brand geraten. Wegen der trockenen Witterung und der damit verbundenen Ausbreitungsgefahr wurden die drei Löschfahrzeuge aus Pinache, Wiernsheim und Serres in Marsch gesetzt, ergänzt um zwei Spezialfahrzeuge aus Friolzheim und Ötisheim mit jeweils 4000 Litern Löschwasser.
Flammen in kürzester Zeit erstickt
Wie die Feuerwehr Wiernsheim mitteilt, stellte sich vor Ort heraus, dass es zwar wirklich brannte, die Lage aber sehr überschaubar war. Vom Pinacher Löschfahrzeug aus wurde eine kurze Schlauchleitung aufgebaut, die Flammen waren in kürzester Zeit erstickt. Um auf Nummer sicher zu gehen, kontrollierte die Feuerwehr die Umgebung mit der Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester, seifte den Waldboden gründlich mit dem ohnehin mitgebrachten Löschwasser ein und überprüfte die nähere Umgebung auf eventuelle weitere Brandherde. An einem Baum waren die Zweige und das Blattwerk direkt über der Brandstelle in Mitleidenschaft gezogen, weitere Schäden ließen sich nicht erkennen.
Umspannwerk nicht betroffen
Der Brand war in unmittelbarer Nachbarschaft eines Umspannwerks, das durch den Einsatz aber nicht betroffen war. Unter Leitung von Feuerwehrkommandant Tobias Feucht waren rund 35 Einsatzkräfte vor Ort, weitere konnten schon während der Anfahrt wieder abbrechen.
Zur Brandursache konnte die Feuerwehr nichts sagen.


