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Unfall zwischen Ludwigsburg und Stuttgart: Transporterfahrer übersieht Sattelzug auf der A81

Nach einem schweren Unfall auf der A81 sind mehrere Spuren zwischen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Zuffenhausen am Montagabend länger gesperrt worden. Die Feuerwehr bildete  eine "menschliche Sichtschutzwand", um den Schwerverletzten vor den Blicken der anderen Autofahrer zu schützen.

  • Feuerwehrleute schirmen die Unfallstelle gegen Gaffer ab.   Foto: KS-Images.de/Andreas Rometsch

    Feuerwehrleute schirmen die Unfallstelle gegen Gaffer ab.   Foto: KS-Images.de/Andreas Rometsch

Möglingen (p). Ein Schwerverletzter, rund 38 000 Euro Schaden, ein beschlagnahmter Führerschein und eine knapp zweistündige Teilsperrung sind die Folgen eines Unfalls vom Montagabend auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Zuffenhausen. Das berichtete das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Dienstag.

Transporter schleudert gegen die Mittelleitplanke

Demnach war ein 33-Jähriger in einem Kleintransporter gegen 19 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Stuttgart unterwegs und wechselte nach rechts auf den temporär freigegebenen Seitenstreifen. Dabei übersah er vermutlich Sattelzug und prallte gegen das Heck des Aufliegers. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Transporter zunächst über alle Fahrbahnen gegen die Mittelleitplanke und von dort zurück auf die Mittelspur. Der 33-Jährige wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dem Transporter befreit werden. Bei dem Unfall wurde er schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Zuge der Unfallaufnahme stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg Anzeichen auf Alkoholkonsum bei dem jungen Mann fest. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Zwei rechten Fahrspuren und der Seitenstreifen gesperrt

Der 43-jährige Fahrer des Sattelzuggespanns blieb unverletzt. Der Transporter musste abgeschleppt werden. Neben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst war auch die Autobahnmeisterei im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten mussten der Seitenstreifen sowie die zwei rechten Fahrstreifen bis etwa 20.45 Uhr gesperrt werden. Es kam zu einem Rückstau von rund zwölf Kilometern Länge.

Angehörige der Feuerwehren Möglingen und Ludwigsburg hatten zunächst eine menschliche Sichtschutzwand gebildet, um den Verunfallten vor den Blicken der vorbeifahrenden Autofahrer zu schützen, bis die angeforderte Sichtschutzwand der Möglinger Feuerwehr aufgeblasen war.

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