Panorama

Tornado richtet Schäden in Südfrankreich an

Vor allem Dächer werden beschädigt, als ein Tornado in einem südfranzösischen Ort wütet. Wegen Unwettern kommt es außerdem an mehreren Flughäfen zu Störungen.

  • Am Montagnachmittag fegte ein Tornado über das Departement Aude hinweg und riss in der kleinen Gemeinde Pomas mehrere Dächer ab.Idriss Bigou-Gilles/AFP/dpa

    Am Montagnachmittag fegte ein Tornado über das Departement Aude hinweg und riss in der kleinen Gemeinde Pomas mehrere Dächer ab.Idriss Bigou-Gilles/AFP/dpa

Ein Tornado hat im Süden Frankreichs mehrere Häuser beschädigt und etliche Haushalte vom Strom abgeschnitten. Vor allem Dächer seien beschädigt worden, als das Unwetter am späten Nachmittag die Gemeinde Pomas am Ausläufer der Pyrenäen traf, schrieb die Präfektur Aude.

2.800 Haushalte waren am Abend ohne Strom, mehrere Straßen wegen herabgestürzter Äste gesperrt. 100 Feuerwehrleute waren in der Gegend im Einsatz. Die Präfektur richtete Notunterkünfte für die Betroffenen ein. Zu den genauen Schäden und auch dazu, ob Menschen verletzt wurden, äußerte sich die Behörde zunächst nicht.

Wegen der Unwetter im Süden kam es auch zu Störungen im Flugverkehr. Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot schrieb auf X von Beeinträchtigungen vor allem in Nizza, Bordeaux, Marseille und Toulouse, aber auch an den Pariser Flughäfen.

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