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Sindbis-Fall in Tübingen entdeckt – Tropenmediziner: „Wir waren selbst überrascht“

Erstmals wurde in Deutschland eine hierzulande erworbene Sindbis-Virus-Erkrankung nachgewiesen. Der 60-jährige Patient wurde im Tropeninstitut in Tübingen untersucht.

  • Eine Stechmücke der Art Culex pipiens Komplex ist an der Decke eines alten Eiskellers zu sehen. Die in Deutschland seit langem heimische Mückenart kann auch Tropenkrankheiten übertragen - etwa das Sindbis-Fieber.Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

    Eine Stechmücke der Art Culex pipiens Komplex ist an der Decke eines alten Eiskellers zu sehen. Die in Deutschland seit langem heimische Mückenart kann auch Tropenkrankheiten übertragen - etwa das Sindbis-Fieber.Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Sich in Deutschland mit einer Tropenerkrankung anzustecken, wird immer wahrscheinlicher. In Frankfurt etwa fahnden Forscher im Nachgang zu den acht Malaria-Infektionen, ob schon heimische Insekten den Erreger in sich tragen. Klar ist nun: Für das Sindbis-Fieber gilt das schon jetzt. Erstmals wurde…

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