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Sexarbeiterinnen misshandelt – Mann in Haft

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von mindestens drei Fällen aus. Tatorte waren unter anderem in Tamm und Kornwestheim.

Ludwigsburg (lsw/p). Weil er Sexarbeiterinnen in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen vergewaltigt und beraubt haben soll, ist ein Mann in Untersuchungshaft gekommen. Der 33-Jährige wurde am Montag vorläufig festgenommen und tags darauf dem Haftrichter vorgeführt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Die Ermittler gehen von mindestens drei Fällen aus. Demnach soll sich der Verdächtige im August und Oktober jeweils mit einer Prostituierten in Kornwestheim, Weissach und Tamm getroffen haben. Er soll die Frauen misshandelt und zwei von ihnen vergewaltigt haben.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, soll der Mann für den 8. August ein Treffen mit einer Sexarbeiterin in einer von deren Auftraggebern dafür angemieteten Wohnung in Kornwestheim vereinbart haben. Der Tatverdächtige soll die Frau bei diesem Treffen getreten und geschlagen haben. Sie soll sich dabei heftig zur Wehr gesetzt haben, woraufhin der 33-Jährige unverrichteter Dinge die Flucht ergriffen haben soll.

Wenige Tage später, am 12. August, soll ein Treffen mit einer anderen Frau in Weissach stattgefunden haben, bei dem der Tatverdächtige sie mit Gewalt zum Geschlechtsverkehr zwang. Anschließend soll er sie mit einer Schusswaffe zur Herausgabe von Bargeld gezwungen haben.

Am 1. Oktober soll sich der 33-Jährige dann in Tamm mit einer weiteren Sexarbeiterin getroffen haben; ihm wird vorgeworfen, sie vergewaltigt und misshandelt zu haben. Zudem soll er sie mehrfach geschlagen und ihr Bargeld gestohlen haben.

Über ein Internetportal habe der Verdächtige nach Sexarbeiterinnen gesucht und die Treffen ausgemacht. Ermittler durchsuchten Anfang der Woche seine Wohnung im Kreis Ludwigsburg. Wie genau sie auf seine Spur kamen, verrieten sie zunächst nicht.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern derzeit an. Zeugen sowie etwaige weitere Geschädigte sollen sich unter der Telefonnummer 08 00 / 1 10 02 25 oder per E-Mail an hinweise.kripo.boeblingen@polizei.bwl.de melden.

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