Baden-Württemberg

Schwere Massenkarambolage mit 17 Verletzten – Vollsperrung und Stau

Nach Massenkarambolage mit sechs Fahrzeugen und 17 Leichtverletzten war die A8 bei Ulm Richtung München voll gesperrt. Die Vollsperrung sorgt für Stau über zehn Kilometer.

  • Auf der Autobahn 8 sind mehrere Autos zusammengestoßen – Vollsperrung in Richtung München und ein kilometerlanger Stau sind die Folge. (Symbolbild)Ralf Zwiebler

    Auf der Autobahn 8 sind mehrere Autos zusammengestoßen – Vollsperrung in Richtung München und ein kilometerlanger Stau sind die Folge. (Symbolbild)Ralf Zwiebler

Auf der Autobahn 8 bei Ulm hat sich am Freitagmittag ein schwerer Unfall ereignet. Mehrere Fahrzeuge waren beteiligt. Dadurch kam es zu einer vollständigen Sperrung der A8 in Fahrtrichtung München. Wie Daten von Google Maps zeigen, hatte sich bereits kurz nach dem Unfall ein Rückstau von mehr als zehn Kilometern gebildet. Die aktuelle Verkehrslage ist in unserem Verkehrsticker mit Livekarte zu sehen.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Nach ersten Informationen der Polizei hat es bei dem Unfall zwei Leichtverletzte gegeben. Um die Bergung und medizinische Versorgung zu sichern, wurde ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle angefordert. Ein Polizeisprecher bestätigte Einsatzkräfte vor Ort.

Ursache zunächst noch ungeklärt

Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch nicht vollständig geklärt. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Die Autobahnmeisterei richtet in der Zwischenzeit Umleitungen ein, um den Verkehr weiträumig um die Unfallstelle herumzuleiten und die Belastung auf den betroffenen Streckenabschnitten zu reduzieren.

Erst am Vorabend gab es einen schweren Unfall mit einem Lkw auf der A8 bei Stuttgart, wobei es zeitweise auch zu einer Vollsperrung der Autobahn kam.

Polizei gibt Details zu A8-Unfall bekannt

Wie die Polizei Ulm am frühen Nachmittag mitteilt, hat sich der schwere Verkehrsunfall auf der A8 bei Ulm am Montagvormittag gegen 11.15 Uhr ereignet. Der Verkehr auf der A8 in Richtung München wurde dadurch massiv beeinträchtigt. Der Unfall geschah auf Höhe des Kilometerzeichens 122, unmittelbar nach der Anschlussstelle Ulm-West. Bei der Massenkarambolage mit insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden von insgesamt rund 150.000 Euro. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt.

Auffahrunfall löst Kettenreaktion aus

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Auslöser für die Massenkarambolage ein Auffahrunfall: Ein Auto fuhr einem anderen Auto auf und drückte dieses nach rechts ab. In diesem Moment erfasste ein Autotransporter das beschädigte Fahrzeug. Der nachfolgende Autofahrer musste sofort bremsen, was eine weitere Kettenreaktion auslöste. Drei weitere Fahrzeuge fuhren aufeinander auf und stießen im weiteren Verlauf auch gegen den Autotransporter.

17 Verletzte bei A8-Unfall

Aufgrund der zunächst unklaren Situation rückten mehrere Rettungsteams an die Unfallstelle aus. Ein Hubschrauber kam ebenfalls zum Einsatz. Der Umfang der Rettungsmaßnahmen war notwendig, weil die volle Auswirkung des Unfalls zunächst unklar war. Am Ende zeigte sich, dass 17 Personen leichte Verletzungen erlitten. Darunter befanden sich auch zwei Kinder im Alter von fünf und neun Jahren. Alle Betroffenen wurden zur Vorsicht in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Fünf Autos mussten abgeschleppt werden

An den sechs beteiligten Fahrzeugen entstanden Schäden, die auf insgesamt rund 150.000 Euro geschätzt werden. Die fünf beschädigten Pkw – darunter zwei Opel, ein Mercedes, ein BMW Mini und ein Hyundai – waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppfahrzeugen abtransportiert werden. Der Mercedes-Autotransporter konnte nach der Unfallaufnahme die Fahrt fortsetzen.

Vollsperrung führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen

Während der Unfallaufnahme sperrten die Behörden beide vorhandenen Fahrstreifen der A8 in Richtung München komplett. Dies führte zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Ulm-West von der Autobahn ab, um Staus zu verringern. Dennoch betrug die Länge des Staus zwischenzeitlich mehr als zehn Kilometer. Gegen 13.30 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt und die Autobahn wieder für den durchgehenden Verkehr freigegeben.

Verkehrsdienst ermittelt Unfallursachen

Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat die Unfallaufnahme durchgeführt und arbeitet derzeit an der vollständigen Aufklärung des Unfallhergangs. Weitere Erkenntnisse zur genauen Ursache könnten in den kommenden Tagen folgen.

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