Wirtschaft

Rückschlag für Trump: Gericht lässt Fed-Vorständin im Amt

Vergangenes Jahr hat Trump verkündet, die Fed-Vorständin Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt zu entlassen. Doch mehrere Gerichte stoppten ihn. Jetzt steckt er erneut eine Niederlage ein.

  • Das Gerichtsverfahren rund um Cooks Personalie läuft in unterer Instanz weiter. (Archivbild)Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa

    Das Gerichtsverfahren rund um Cooks Personalie läuft in unterer Instanz weiter. (Archivbild)Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Washington - US-Präsident Donald Trump hat im Streit mit der US-Notenbank eine Niederlage vor Gericht erlitten. Der Oberste Gerichtshof in den USA wies einen Antrag der Regierung ab - somit kann Notenbank-Vorständin Lisa Cook vorerst im Amt bleiben. Das Gerichtsverfahren rund um ihre Personalie läuft in unterer Instanz weiter.

Auslöser des Rechtsstreits

Trump hatte im vergangenen Sommer mitgeteilt, Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt im Vorstand zu entlassen. Seine Begründung: Es gebe hinreichende Gründe für die Annahme, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenverträgen falsche Angaben gemacht habe. Cook hatte daraufhin über ihre Anwälte rechtliche Schritte angekündigt. Trump dürfe sie gar nicht abberufen, argumentierte Cook. Die Vorwürfe stritt sie ab.

Cook sagte weiter, dass auch, wenn sie unwissentlich falsche Angaben gemacht haben sollte, dies Jahre vor dem Amtsantritt bei der Aufnahme einer privaten Hypothek geschehen sei.

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