Bei dem Versuch, bei der Bank seine Telefonnummer und Adresse zu aktualisieren, ist Papst Leo XIV. laut einem Freund erstmal gescheitert. Das berichtet der Augustinermönch Tom McCarthy in einem Kurzvideo bei TikTok. Das von einer „Nicole“ veröffentlichte Video zeigt, wie Pater Tom am Ambo (Lesepult) einer Kirche vor einer Gruppe von Katholiken in einer Kirche in Naperville (Illinois) das päpstliche Telefonat nacherzählt:
Papst Leo habe unter Angabe seines bürgerlichen Namens, Robert Prevost, seine Bank in Süd-Chicago angerufen, um seine Telefonnummer und seine Adresse zu ändern. Nach der Beantwortung aller Sicherheitsfragen habe die Bankmitarbeiterin ihm gesagt, es tue ihr leid, aber er müsse persönlich vorbeikommen.
Papst Leo habe daraufhin geantwortet, er werde nicht in der Lage sein, das zu tun. Doch auch der erneute Hinweis - „Ich habe Ihnen alle Sicherheitsfragen beantwortet!“ - habe die Dame nicht umgestimmt. „Würde es einen Unterschied machen, wenn ich Ihnen sage, dass ich Papst Leo bin?“, habe er es erneut versucht. Daraufhin habe die Frau aufgelegt.
Bankchef hilft dann doch
Über die Identität der Frau ist nichts bekannt - aus gutem Grund: „Könnten Sie sich vorstellen, als die Frau bekannt zu sein, die das Telefonat mit dem Papst beendet hat?“, fragte Tom McCarthy. Ein gemeinsamer Freund habe sich daraufhin beim Chef der Bank dafür eingesetzt, dass die päpstliche Telefonnummer schließlich doch geändert wurde.
Pater Tom bestätigte gegenüber der „New York Times“, die am Dienstag als erste über die Episode berichtet hatte, dass die von ihm erzählte Geschichte wahr sei. Der Ordensmann beschreibt sich in seinem Internetportal selbst als „erfahrener Lehrer, Verwaltungsfachmann, Exerzitienleiter und Gemeindemissionar“, der aus dem Süden von Chicago stammt.

