Politik

Palästina-Demo in Berlin: Thunberg bei Protest in Kreuzberg

Nach dem Hamas-Angriff auf Israel fanden in Berlin zig Veranstaltungen zu dem Konflikt im Nahen Osten statt. Zum Jahrestag gehen erneut Hunderte Menschen auf die Straße.

  • Einsatzkräfte der Polizei begleiten eine propalästinensische Demonstration unter dem Slogan „Stoppt den Gaza Genozid. Stoppt den Krieg“ in Berlin-Mitte am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel.Sven Kaeuler/dpa

    Einsatzkräfte der Polizei begleiten eine propalästinensische Demonstration unter dem Slogan „Stoppt den Gaza Genozid. Stoppt den Krieg“ in Berlin-Mitte am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel.Sven Kaeuler/dpa

Am dritten Jahrestag des Terrorangriffs der islamistischen Hamas auf Israel haben in Berlin einige hundert Menschen für Palästina und gegen den Krieg im Gazastreifen demonstriert. Die überwiegend jungen Frauen und Männer versammelten sich am Abend in Kreuzberg auf dem Oranienplatz und zeigten palästinensische Fahnen und Transparente. Es gab laut Polizei mehrere Festnahmen wegen des Verwendens verbotener Kennzeichen wie etwa von Symbolen der Terrororganisation Hamas.

In Sprechchören riefen sie: „Viva, viva Palästina“. Auf einem großen Plakat stand „One genocide does not justify another“ (Deutsch: Ein Genozid rechtfertigt nicht den anderen). Unter den Demonstrierenden war auch die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg.

Polizei mit größeren Aufgebot am Startpunkt der Demonstration

Auf der anderen Seite der Straße stand ein Dutzend Menschen mit israelischen Fahnen. Ein Demonstrant trug ein Transparent mit der Aufschrift „Schämt euch“. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot am Startpunkt der Demonstration, die zum Hermannplatz in Neukölln ziehen soll, vertreten.

Bei dem Massaker der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 wurden rund 1.200 Menschen getötet und 251 in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte darauf mit einer militärischen Offensive im Gazastreifen, die zu einem langanhaltenden Krieg führte, bei dem zehntausende Menschen getötet wurden.

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