Das US-Außenministerium hat am 8. März 2026 seine Reisehinweise für die Türkei verschärft. Während das Land als Ganzes weiterhin auf Stufe 2 („Exercise Increased Caution“) eingestuft wird, gilt für die südöstlichen Provinzen nun eine klare „Do-Not-Travel“-Empfehlung aufgrund erhöhter Terrorismusgefahr und bewaffneter Konflikte in der Region.
Wie zuvor schon in Ägypten verlassen Amerikaner zum Teil das Land. Die US-Reisewarnung („Do Not Travel“) betrifft folgende Provinzen:
USA ziehen Konsulatspersonal aus Türkei ab
Besonders alarmierend: Am 9. März ordnete das US-Außenministerium die Ausreise nicht unbedingt notwendigen US-Regierungspersonals aus dem Konsulat in Adana an und suspendierte dort alle konsularischen Dienste. US-Bürgern in der südöstlichen Türkei wird dringend empfohlen, die Region umgehend zu verlassen.
Die verschärften Sicherheitshinweise kommen nicht von ungefähr. Nur einen Tag später, am 9. März, gab das türkische Verteidigungsministerium bekannt, dass die NATO-Luftabwehr eine ballistische Rakete aus dem Iran abgefangen hat, die in den türkischen Luftraum eingedrungen war. Einige Trümmerteile fielen auf freies Gelände in der Provinz Gaziantep im Süden des Landes, Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

