Die Polizei ist wegen des Verdachts mehrerer Gewaltstraftaten mit einem Großaufgebot in einem Haus in Berlin-Friedrichshain im Einsatz. Das Ziel sei, die Identität mehrerer Personen festzustellen, teilte die Polizei mit. Es gebe den Verdacht, dass Bauarbeiter und private Sicherheitsmitarbeiter des Eigentümers dieses Hauses körperlich angegriffen und mehrfach mit Exkrementen beworfen worden sein sollen. Ein Teil der Tatverdächtigen solle dabei vermummt gewesen sein.
Rund 200 Beamtinnen und Beamte waren laut Polizei im Einsatz in dem Haus in der Gürtelstraße. Es gehe nicht um eine polizeiliche Räumung, sondern um die Durchsetzung eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichts Tiergarten. „Wir werden die Identität aller Personen hier in diesem Haus feststellen“, sagte Polizeisprecher Florian Nath. „Zu diesem Zweck werden alle Personen hier aus dem Haus herausgeführt.“ Wann die Vorfälle passiert sein sollen, war zunächst noch unklar.

