Ludwigsburg (p). Im Ermittlungskomplex „Frost“, der durch die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg geführt wird und in dem unter anderem die Schussabgabe vom 26. April 2025 in der Ludwigsburger Oststadt (VKZ hat berichtet) bearbeitet wird, ist es zu einer weiteren Festnahme gekommen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat am 12. Mai einen 22 Jahre alten Mann festgenommen, bei dem es sich um einen weiteren Tatverdächtigen handeln soll. Er wird verdächtigt, am 12. und 13. Januar an einer Brandstiftung sowie an einem versuchten Totschlag in der Hindenburgstraße in Ludwigsburg beteiligt gewesen zu sein (VKZ hat berichtet). In jener Nacht war es zu einer Brandstiftung an einem Gebäude gekommen, in dem sich der Firmensitz eines Sicherheitsunternehmens befunden hat. In der Folgenacht wurden Schüsse auf eben jenen Gebäudeteil abgegeben.
Durch die in den folgenden Monaten durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizei geführten Ermittlungen rückte der 22-Jährige aus dem Landkreis Esslingen in den Fokus. Der Mann soll an den Taten vom 12. und 13. Januar einen Anteil gehabt haben. Die genaue Tatbeteiligung ist in beiden Fällen noch Gegenstand der Ermittlungen.
Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse beantragte die Staatsanwaltschaft Stuttgart vorab einen Haftbefehl beim Amtsgericht Stuttgart gegen den Tatverdächtigen. Am 12. Mai nahmen Einsatzkräfte des Mobilen Einsatzkommandos des Polizeipräsidiums Einsatz den 22-Jährigen an seiner Wohnanschrift fest. Auch ein Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung wurde vollstreckt. Gegenstände, die als Beweismittel dienen können, wurden sichergestellt und werden derzeit ausgewertet.
Der 22-jährige Tatverdächtige wurde noch am selben Tag einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte und den Mann in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die Ermittlungen im gesamten Komplex „Frost“ dauern weiter an.

