Mindestens drei innereuropäische Flüge von oder nach Italien sind am Donnerstag (5. November) Ziel neuer Bombendrohungen geworden.
Drei Flüge umgeleitet
Serie falscher Bombendrohungen
Bereits am Dienstag (3. November) waren etwa zehn Flugzeuge auf innereuropäischen Verbindungen von Bombendrohungen betroffen gewesen, die sich später als falsch herausstellten. Betroffen waren unter anderem vier Maschinen des irischen Billigfliegers Ryanair. Alle Flugzeuge konnten sicher landen, es wurden keine Sprengsätze gefunden.
Ein Flugzeug auf dem Weg von Dublin nach Rom wurde von der italienischen Luftwaffe eskortiert. Zwei Drohungen richteten sich gegen Flugzeuge der dänischen Fluggesellschaft SAS und der polnischen LOT, die Warschau zum Ziel hatten. Ein Warschauer Flughafen wurde kurzzeitig gesperrt. Die britische Polizei meldete Drohungen gegen vier Flugzeuge, die in London-Heathrow starten oder landen sollten, sowie gegen ein Flugzeug aus Manchester.
Am Montag (2. November) waren wegen Bombendrohungen bereits Maschinen von Wizz Air und Austrian Airlines umgeleitet worden. In keinem Fall wurden bislang Sprengstoffe gefunden. Es gab bisher auch keine Hinweise darauf, wer hinter den Bombendrohungen steckt.
Mit AFP-Agenturmaterial

