Wirtschaft

Das Unternehmer-Paradies Ungarn zeigt seine Schattenseiten

Mercedes baut Kecskemét massiv aus und produziert dort viel billiger als in Deutschland. Doch nicht nur die Energiekrise zeigt, dass der Standort auch seine Tücken hat.

  • Bei der Eröffnung des erweiterten Mercedes-Werks im ungarischen Kecskemét: Mercedes-Chef Ola Källenius, Ungarns Ministerpräsident Peter Magyar und Mercedes-Produktionsvorstand Michael Schiebe (v.li.).dpa

    Bei der Eröffnung des erweiterten Mercedes-Werks im ungarischen Kecskemét: Mercedes-Chef Ola Källenius, Ungarns Ministerpräsident Peter Magyar und Mercedes-Produktionsvorstand Michael Schiebe (v.li.).dpa

Der Mercedes-Chef kam aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: Das neue Werk sei eine „Idealfabrik“, sagte er im ungarischen Kecskemét, wo die damalige Daimler AG am 29. März 2012 eine neue Autofabrik in Betrieb nahm. „Mercedes-Benz setzt seine Wachstumsstrategie weiter konsequent um.“

Damals hieß der…

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