Baden-Württemberg

CDU-Politiker schildert Unfallfolgen: Nächte ohne Schlaf

Er hatte auf einer Bundesstraße einen schweren Unfall. Wie der CDU-Politiker Bareiß die Zeit nach dem Ereignis erlebte, schildert er nun öffentlich.

  • Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß kämpft weiter mit den Folgen seines schweren Verkehrsunfalls vor knapp drei Wochen (Archivfoto).Ralf Biesinger/dpa

    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß kämpft weiter mit den Folgen seines schweren Verkehrsunfalls vor knapp drei Wochen (Archivfoto).Ralf Biesinger/dpa

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß kämpft weiter mit den Folgen seines schweren Verkehrsunfalls vor knapp drei Wochen. Es plagten ihn Schmerzen infolge der Rippenbrüche, die er erlitten habe, sagte der Politiker der „Schwäbischen Zeitung“.

„Jeder, der schon mit Rippenbrüchen zu tun hatte, weiß: Das ist eine enorm schmerzhafte Angelegenheit. Meine Nächte sind weniger vom Schlaf geprägt, mehr vom Hin und Her Wälzen und vom Versuch, eine einigermaßen aushaltbare Liegeposition zu finden“, sagte Bareiß dem Blatt. Tagsüber seien Lachen oder Husten sehr unangenehm. Sein Ziel sei es, mit Beginn der Sitzungswochen des Bundestages im September die Arbeit wieder aufzunehmen.

Polizei: Prüfung des Unfalls nicht abgeschlossen 

An dem Unfall am 12. Juli auf der B27 zwischen Hechingen und Balingen waren nach Polizeiangaben zwei Fahrzeuge beteiligt. Ein 51-Jähriger, der mit seinem Wagen auf der linken Spur fuhr, sei aus bislang ungeklärter Ursache mit einem Auto auf der rechten Spur kollidiert. Der Wagen des Mannes habe sich überschlagen, und der Fahrer sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gekommen. Die Polizei hatte keine Angaben dazu gemacht, ob es sich dabei um den Politiker Bareiß handelt. 

Der 50-jährige Fahrer des anderen Autos und seine beiden Mitfahrerinnen im Alter von 40 und 47 Jahren wurden laut Polizei ebenfalls verletzt und kamen ins Krankenhaus. Nach Auskunft der Polizei Reutlingen ist die Aufarbeitung des Unfalls noch nicht abgeschlossen.

Einen Tag nach dem Unfall hatte sich Bareiß in sozialen Medien zu Wort gemeldet. „Familie und Freunde sind dankbar, dass er einen großen Schutzengel an seiner Seite hatte“, heißt es in einem Post auf seinem offiziellen Account auf Instagram.

Den Unfall selbst bezeichnet Bareiß jetzt in der Zeitung als einschneidendes Erlebnis. „Der Schock gerade am Anfang saß schon tief. Das Leben kann manchmal schneller vorbei sein, als man es für möglich hält.“ An den Unfall selbst habe er keine Erinnerung. „Ich habe noch das Bild im Hinterkopf, wie ich kopfüber den Feuerwehrmann sehe, der mich aus dem Auto rausgezogen hat“, sagte Bareiß.

Seit mehr als 20 Jahren im Bundestag

Bareiß gehört seit 2005 dem Bundestag an und vertritt dort den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen. Der 51-jährige Diplom-Betriebswirt war von 2018 bis 2021 Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Tourismus- und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung. In dieser Legislaturperiode ist Bareiß Mitglied im Haushaltsausschuss.

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