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Bietigheimer Pferdemarkt, Peta und Polizeibilanz

Das Polizeipräsidium ist mit dem Verlauf zufrieden, Tierschützer weniger.

  • Bietigheim 90. Pferdemarkt Kaum ein Durchkommen auf dem nächtlichen Rummelplatz. Foto: Martin Kalb

Bietigheim-Bissingen (p). Etwa 250 000 Besucherinnen und Besucher sind laut Schätzungen der Polizei zum Pferdemarkt 2026 nach Bietigheim-Bissingen gekommen. Überwiegend ruhig sei der verlaufen. Die Tierrechtsorganisation Peta allerdings hat nach eigenen Angaben Anzeigen beim zuständigen Veterinäramt erstattet.

„Aus polizeilicher Sicht verlief das lange Festwochenende überwiegend ruhig“, sagte der kommissarische Leiter des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen, Erster Polizeihauptkommissar Andreas Gruber. Bei einem Fest dieser Größenordnung komme es auf eine gute Abstimmung aller für die Sicherheit Verantwortlichen an. Und die Zusammenarbeit mit Stadt, Rettungsdienst, Feuerwehr, THW und den Sicherheitsdiensten habe abermals „sehr gut funktioniert und zu einem sicheren und ruhigen Festverlauf beigetragen“.

Trotz des relativ langen Zeitraums von fünf Tagen und der hohen Anzahl von Besucherinnen und Besuchern, hätten die Einsatzkräfte nur 25 Strafanzeigen verzeichnet. Dazu zählen unter anderem neun Körperverletzungen, einmal Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, zwei Beleidigungen, fünf Diebstähle und eine Sachbeschädigung. Zudem habe die Polizei in einigen Fällen den Rettungsdienst unterstützt, einen Streit geschlichtet und Platzverweise erteilt.

Weniger zufrieden zeigt sich eigenen Angaben nach die Tierrechtsorganisation Peta mit dem Pferdemarkt: Sie habe Anzeige beim zuständigen Veterinäramt erstattet und umgehende Konsequenzen für die verantwortlichen Personen gefordert. Sie bezieht sich auf ihr vorliegende Aufnahmen, auf denen zu sehen sein soll, wie Menschen Ponys schlagen würden. Die Organisation appelliert an die Behörde, künftig keine Tiere mehr auf dem Pferdemarkt zuzulassen.

Viel los beim Pferdemarkt 2026. Archivfoto: Kalb

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