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20-Jähriger im Ausnahmezustand

Hemmingen (p). Ein 20 Jahre alter Mann sollte am Montag gegen 9.15 Uhr in Hemmingen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden, da er sich mutmaßlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, heißt es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Die Rettungsdienstbesatzung forderte polizeiliche Unterstützung an, da der junge Mann offenbar nicht kooperierte. Beim Versuch, den 20-Jährigen in den Rettungswagen zu begleiten, leistete dieser erheblichen Widerstand. Letztlich waren acht Polizeibeamtinnen und -beamte sowie die Unterstützung der Rettungssanitäter erforderlich, um dem sich vehement wehrenden Mann Handschließen anzulegen. Im Rettungswagen spuckte der 20-Jährige mehreren Einsatzkräften ins Gesicht, wobei der Speichel mit Blut vermengt war, da der Mann sich mutmaßlich zuvor bewusst auf die Zunge gebissen hatte. Erst nachdem ein Notarzt eingetroffen war und dem Mann ein Medikament verabreicht hatte, beruhigte sich dieser.

Vier Polizeikräfte erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen. Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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