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Tatverdächtiger nach Schüssen in Markgröningen festgenommen

Laut Polizei soll der 24-Jährige am 11. August während eines Streits eine Waffe abgefeuert haben.

Markgröningen (p). Ein 24 Jahre alter Mann befindet sich seit Freitagnachmittag in Untersuchungshaft. Er wird verdächtigt, am Abend des 11. August in der Wilhelm-Haas-Straße in Markgröningen mehrfach eine Schusswaffe abgefeuert zu haben (die VKZ berichtete).

Tatverdächtiger soll während eines Streits auf Kontrahenten geschossen haben

Im Bereich einer Gemeinschaftsunterkunft soll es nach Angaben des Ludwigsburger Polizeipräsidiums am 11. August gegen 22 Uhr aus noch unbekannter Ursache zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen sein. Der Tatverdächtige soll während dieses Streits mehrere Schüsse offenbar in Richtung der Kontrahenten abgegeben haben. Getroffen oder gar verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand.

Durch Zeugenaussagen geriet der 24-Jährige in den Fokus der Kriminalpolizei. Im Zuge weiterer, teilweise verdeckt geführter Ermittlungen erhärtete sich schließlich der Verdacht, dass es sich bei dem 24-Jährigen um den Tatverdächtigen handeln könnte. Am Montag erließ das Amtsgericht Stuttgart schließlich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag gegen den Tatverdächtigen.

Der 24-Jährige habe sich mittlerweile auf der Flucht befunden und sei im Ostalbkreis lokalisiert worden, teilt die Polizei weiterhin mit. Dort sei er am Donnerstagabend vorläufig festgenommen worden. Im Anschluss wurden die Wohnung im Ostalbkreis, in der er sich vermutlich aufgehalten hatte, sowie seine Wohnanschrift im Landkreis Ludwigsburg durchsucht.

Haftrichterin weist den 24-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein

Am Freitagnachmittag wurde der Mann der zuständigen Haftrichterin beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Diese setzte den bereits erlassenen Haftbefehl in Vollzug und wies den 24-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen und insbesondere die Auswertung der als Beweismittel sichergestellten Gegenstände dauern derzeit noch an, heißt es abschließend im Bericht der Polizei.

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