Vaihingen (mib). Ein vermeintliches Feuer in einem ICE am Vaihinger Bahnhof hat sich am Freitagmorgen als weitaus weniger schlimm herausgestellt als zunächst befürchtet. Der Bundespolizei wurde laut einem Sprecher der Inspektion Stuttgart gegen 8.50 Uhr eine Rauchentwicklung im Bordbistro des Zuges gemeldet.
Einsatzkräfte müssen Bahngleise überqueren
Die Deutsche Bahn hatte zu diesem Zeitpunkt bereits vorsorglich den Zugverkehr im Bereich des Bahnhofes gesperrt. Denn der ICE hatte auf Gleis 4 gehalten. Dieses ist ein Durchgangsgleis und verfügt deshalb laut Polizei über keinen eigenen Bahnsteig. Um zum Einsatzort zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei sowie der Vaihinger Feuerwehr daher die Gleise überqueren.
Keine offenen Flammen im Zug
Wie sich schließlich herausgestellt habe, sei es zu keinen offenen Flammen gekommen. Die Kaffeemaschine habe offenbar wegen unzureichender Reinigung lediglich zu rauchen angefangen. Das Zugabteil sei aber nicht verraucht gewesen, so der Sprecher der Bundespolizei. Verletzt wurde niemand. Die Sperrung des Zugverkehrs habe bereits nach gut einer halben Stunde wieder aufgehoben werden können.
Das könnte Sie auch interessieren:

