Markgröningen (p). Hans-Christian Hecker, Leiter des Polizeireviers Vaihingen, sagt, dass der Schäferlauf gezeigt habe, dass die Partnerschaft zwischen Polizei, der Stadt Markgröningen und den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben gut funktioniere.
Erweitertes Sicherheitskonzept
Die Polizeieinsatzkräfte hätten eng mit allen Verantwortlichen zusammengearbeitet. „Ein erweitertes Sicherheitskonzept, das insbesondere erstmalig Zufahrtssperren und Überfahrtschutz an den neuralgischen Zufahrten auf das Festgebiet inkludierte, sowie das polizeiliche Einsatz- und Kräftekonzept zur Gewährleistung der Sicherheit der Festbesucher und Akteure, hat sich aus polizeilicher Sicht bewährt.“ Zusammengefasst könne von einem weitgehend störungsfreien und friedlichen Verlauf gesprochen werden.
Etwas weniger Straftaten als 2024
Die Anzahl der registrierten Straftaten sei im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Es wurden insgesamt fünf Körperverletzungen registriert, eine davon eine gefährliche, bei der ein Sonnenschirm als Schlagwerkzeug eingesetzt wurde. Eine Person wurde wegen wiederholt aggressiven Verhaltens und damit einhergehender Störung des friedlichen Festverlaufs in Gewahrsam genommen. Des Weiteren wurden der Polizei unter anderem zwei Diebstähle und eine Beleidigung gemeldet. Eine weitere Strafanzeige wegen Beleidigung eines Polizeibeamten werde gefertigt. In der diesjährig neu eingerichteten Messerverbotszone hatten die Beamtinnen und Beamten eine Person kontrolliert, die ein sogenanntes Schäfermesser mit sich führte.
Zudem gab es Anzeigen gegen drei alkoholisierte Autofahrer. Durch den Polizeivollzugsdienst und den Gemeindevollzugsdienst der Stadt wurden 88 Fahrzeuge abgeschleppt.

