Heimsheim (p). Mit mehr als drei Promille ist ein 44-Jähriger mit seinem Auto am Freitag wegen absoluter Fahruntüchtigkeit von Beamten des Polizeireviers Mühlacker in Heimsheim aus dem Verkehr gezogen worden.
Wie das Polizeipräsidium Pforzheim mitteilt, meldete ein Zeuge einen augenscheinlich betrunkenen Mann, der mit seinem Auto auf der Landesstraße 1134 bei der Anschlussstelle Heimsheim in Richtung Heimsheim unterwegs sei. Beamten konnten den 44-Jährigen gegen 14 Uhr an einer Bushaltestelle kontrollieren. Ein Atemalkoholvortest vor Ort ergab einen Wert von mehr als drei Promille. Der Autofahrer musste Führerschein und Blut abgeben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“ gesprochen werden, teilt die Polizei mit. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Ab 1,1 Promille wird bei Autofahrern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt, Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt.






