Remseck (p). Im März ist eine 48 Jahre alte Frau im Remsecker Ortsteil Neckargröningen getötet worden. Des Totschlags verdächtigt wird ihr Ehemann, der sich selbst schwere Verletzungen zugefügt hatte. Er kam jetzt direkt vom Krankenhaus aus in eine Justizvollzugsanstalt.
Wie Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten, sei der 48 Jahre alte Verdächtige Ende März, als er sich noch im Krankenhaus befand, auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser erließ wegen des bestehenden Verdachts des Totschlags einen Haftbefehl. Jetzt am Freitag wurde der Mann aus dem Krankenhaus heraus in ein Gefängnis überführt. Die Ermittlungen dauern an. Wie berichtet, wurde die Polizei damal vom Rettungsdienst alarmiert, weil Einsatzkräfte in einer Wohnung eine leblose Frau und einen schwer verletzten Mann aufgefunden hatten. Der Mann soll der Frau die tödlichen Verletzungen zugefügt und anschließend versucht haben, sich selbst das Leben zu nehmen.
In der Wohnung befanden sich neben den beiden Erwachsenen zwei 14 und 15 Jahre alte Jungen, bei denen es sich um die gemeinsamen Kinder handelt. Diese blieben unversehrt und wurden in die Obhut von Verwandten gegeben.

