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Fahruntüchtig im Auto unterwegs

Ötisheim/Pforzheim (p). Gleich von zwei Vorfällen mit alkoholisierten Autofahrern berichtet das Polizeipräsidium Pforzheim. Ohne Fahrererlaubnis, dafür alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen, habe demnach ein 55-jähriger Fahrer eines VW am Freitagvormittag auf der Landesstraße 1173 bei Ötisheim. Nach derzeitigem Sachstand fiel der VW-Fahrer durch seine unsichere Fahrweise gegen 9.20 Uhr einem aufmerksamen Zeugen auf, welcher die Polizei verständigte. Eine Streifenwagenbesatzung vom Polizeirevier Mühlacker konnte daraufhin den 55-Jährigen an der Einmündung Mühlackerstraße/Enzbergerstraße in Ötisheim feststellen.

Beim Versuch, den VW-Fahrer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen, habe der Autofahrer sämtliche Zeichen und Weisungen der Polizei missachtet, heißt es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums weiter. Schlussendlich konnte der Fahrer des VW, in Zusammenarbeit mit einer unterstützenden Streifenwagenbesatzung vom Polizeirevier Bretten, auf der L 1173 zwischen Ötisheim und Mühlacker-Enzberg auf Höhe des Steinbruchs einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Bei dem sichtlich alkoholisierten Fahrer durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von knapp 2,8 Promille. Er musste eine Blutprobe abgeben und sein Gefährt stehenlassen. Im weiteren Verlauf habe sich herausgestellt, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Er hat sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis zu verantworten.

Alkoholisiert gegen Mauer gefahren

Von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Mauer gefahren ist ebenfalls am Freitagvormittag ein VW-Fahrer im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein. Die bisherigen Ermittlungen hätten demnach ergeben, dass ein 44-Jähriger mit seinem Auto gegen 9.50 Uhr in der Riedstraße mit einer Mauer kollidierte und kippte. In der Folge blieb der VW auf der Fahrerseite liegen. Der dadurch in seinem Fahrzeug eingeklemmte Mann wurde durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug gerettet.

Beim 44-Jährigen wurde durch die unfallaufnehmenden Polizeibeamten Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Atemalkoholvortest indizierte mit einem Wert von knapp zwei Promille, eine absolute Fahruntüchtigkeit, sodass der Mann sein Fahrzeug stehen lassen und eine Blutprobe für das anschließende Ermittlungsverfahren abgeben musste. Der Führerschein wurde durch die Beamten des Polizeireviers Pforzheim-Süd einbehalten. Der entstandene Schaden wird auf etwa 3500 Euro geschätzt. Am Unfallort war neben der Polizei auch der Rettungsdienst und die Feuerwehr im Einsatz.

Ab 0,3 Promille könne von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“ gesprochen werden, informiert das Polizeipräsidium Pforzheim. Kämen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, dann habe die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

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