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Diebesbande soll in Lagerhäuser eingebrochen sein

Mindestens eine Tat im Bereich des Ludwigsburger Polizeipräsidiums.

Ludwigsburg (p). Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und der Staatsanwaltschaft Stuttgart haben zur Identifizierung von zehn Personen geführt, die im Verdacht stehen, in wechselnder Besetzung in Lagerhäuser eingebrochen zu sein und dort Wertsachen aus vermieteten Lagerboxen gestohlen zu haben.

Laut Polizei sind sind die Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 55 Jahren derzeit verdächtig, seit Anfang März in unterschiedlichem Umfang und unterschiedlicher Beteiligung an mindestens zehn Taten in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein beteiligt gewesen zu sein, wobei die Ermittlungen zum Wert des Diebesguts und zu weiteren Taten andauern. Mindestens eine der Taten soll im Einzugsgebiet des Polizeipräsidiums Ludwigsburg begangen worden sein, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Nachfrage der VKZ bestätigt.

Tatverdächtige werden in Krefeld und Bad Kreuznach festgenommen

Am 22. Juli wurden sieben Objekte in Krefeld durchsucht. Dabei wurden fünf Tatverdächtige in Krefeld und ein Tatverdächtiger im Bereich Bad Kreuznach vorläufig festgenommen. Zwei Tatverdächtige wurden später wieder auf freien Fuß gesetzt. Drei der in Krefeld Festgenommenen im Alter von 25, 27 und 47 Jahren sowie der im Raum Bad Kreuznach angetroffene 47-jährige Tatverdächtige wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart bei den jeweils zuständigen Amtsgerichten vorgeführt. Eine Haftrichterin in Bad Kreuznach sowie ein Haftrichter in Krefeld hielten die bereits zuvor durch das Amtsgericht Stuttgart erlassenen Haftbefehle gegen die Tatverdächtigen aufrecht und wiesen sie in Justizvollzugsanstalten ein.

An dem Polizeieinsatz am 22. Juli waren 13 Ermittlerinnen und Ermittler der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sowie rund 90 Einsatzkräfte der Polizei aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beteiligt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

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