Diese Heuschrecke braucht kein Trampolin, sie kann einfach so akrobatische Kunststücke vollbringen, wie das Foto von Birgit Feeser aus Aurich zeigt. Mit ihren sechs Insektenfüßen, die aus Tausenden von feinen, mikrometerkleinen „Härchen“ bestehen, kann sie durch Adhäsionskräfte an der Oberfläche haften. Je schwerer das Tier, desto zahlreicher und feiner sind die „Haare“. Während eine Fliege etwas mehr als 5000 „Hafthärchen“ besitzt, verfügen Geckos schon über etwa 500 000 feinste „Härchen“ – wobei das einzelne „Härchen“ nur 0.2 bis 0.5 Mikrometer misst, schreibt die Max-Planck-Gesellschaft.