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Enztalradweg zwischen Mühlhausen und Roßwag bleibt teils gesperrt

Vorerst keine Entwarnung gibt es beim gesperrten Enztalradweg: Der Abschnitt entlang der Enzschleife in Mühlhausen bleibt zu, denn es besteht weiterhin Steinschlagrisiko.

  • Von hier fielen Steine auf den Enztalradweg hinab.  Foto: Stadtverwaltung Mühlacker

    Von hier fielen Steine auf den Enztalradweg hinab. Foto: Stadtverwaltung Mühlacker

Mühlacker/Vaihingen (p). Seit Anfang der Woche ist der Abschnitt des beliebten Radwegs zwischen Mühlhausen und Roßwag gesperrt. Der Grund: Von Sonntag auf Montag hat es einen Felssturz gegeben. Jetzt haben sich Mitarbeitende der Stadtverwaltung und geologisches Fachpersonal die Situation vor Ort genauer angeschaut. Nach aktueller Einschätzung sei es zu dem Felsabsturz gekommen wegen einer verwitterungsbedingten Erosion des Gesteins in Kombination mit akutem Wurzeldruck durch den Pflanzenbewuchs.

Weitere Risikostellen in der Felswand

Wie geht es jetzt weiter? Um das Areal zu sichern, wäre es zunächst wichtig, die risikobehafteten Stellen im Fels kontrolliert zu entfernen. Um herauszufinden, was dann noch alles getan werden müsste, sind laut Stadtverwaltung weitere, umfangreichere Untersuchungen notwendig.

Absprachen mit Behörden nötig

Erschwert werde dies aber durch den starken Brombeerbewuchs. Hinzu komme, dass die betroffene Felswand Teil mehrerer Naturschutzgebiete sei. Daher könnten weitere Untersuchungen sowie Eingriffe in diesem Bereich nur in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium und der Oberen Naturschutzbehörde Baden-Württemberg gemacht werden. Die Stadt hat zu den Behörden Kontakt aufgenommen, kann jetzt aber noch nicht sagen, wann weitere Untersuchungen angegangen werden können.

Radler und Fußgänger müssen also weiter die Umleitung über den Enzsteg nutzen.

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