Viele Verbraucher stellen sich immer noch die Frage, womit man die Fenster am besten putzt. Laut dem Umweltbundesamt reicht ein Schuss Spülmittel in einem Eimer Wasser in den meisten Fällen aus, um damit die Fenster zu reinigen. Außerdem braucht man zwei Mikrofasertücher und gegebenenfalls einen Abzieher. Alternativ zum Spülmittel kann ein Allzweckreiniger verwendet werden. Zum Polieren der Fenster oder für die Reinigung zwischendurch eignen sich handelsübliche Glasreiniger. Besonders effektiv sind solche mit Spiritus.
Womit die Fenster putzen und womit nicht?
Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus hat auf seiner Internetseite verschiedene Mittel und Helfer in Bezug auf ihre Wirksamkeit bei der Fensterreinigung bewertet. Wir haben die Ergebnisse in der folgenden Tabelle für Sie aufgelistet, damit Sie besser beurteilen können, womit Sie Ihre Fenster putzen möchten.
Allgemeine Tipps, um die Fenster zu putzen
Es kommt nicht nur darauf an, womit man die Fenster putzt, sondern auch wie und wann. Vor allen Dingen das Wetter sollte mitspielen. Am besten reinigen Sie die Fenster an einem wolkenbehangenen Tag. Denn durch die Sonneneinstrahlung trocknet das Putzwasser schneller auf den Scheiben, wodurch sich Schlieren durch die Putzmittel- und Schmutzrückstände bilden können.
Davon abgesehen ist es ratsam, vor der Reinigung die Scheiben von grobem Schmutz zu befreien, der später beim nassen Abwischen für Kratzer sorgen könnte. Hierzu eignet sich zum Beispiel ein kleiner Handbesen, mit dem die Fenstergläser kurz abgebürstet werden.
Auch wichtig: Wechseln Sie regelmäßig das Putzwasser. Ansonsten verteilen Sie den Schmutz wieder auf den Scheiben. Sobald das Wasser sichtbar verschmutzt ist, sollten Sie es auskippen und den Eimer neu befüllen. Alternativ können Sie auch mit zwei Eimern arbeiten. Der eine dient zum Anfeuchten, der andere zum Auswringen.

