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Wie viel Geld kann man abheben?

In diesem Artikel finden Sie die Tages- und Wochenlimits für Geldabhebungen am Automaten und Schalter.

  • Wie viel Geld spuckt der Automat aus?Foto: Andrey Arkusha / Shutterstock.com

    Wie viel Geld spuckt der Automat aus?Foto: Andrey Arkusha / Shutterstock.com

Wie viel Geld kann man pro Tag und Woche abheben?

Das Tageslimit für Bargeldabhebungen hängt von der Bank und dem individuellen Kartenlimit ab. In der Regel kann man pro Tag bis zu 1.000 € in bar an Geldautomaten abheben. Je nach individuellem Limit und Bank sind aber auch zwischen 2.000 bis 10.000 € pro Tag möglich. Pro Woche liegt das Limit zum Geldabheben bei den meisten Banken zwischen 4.000 bis 10.000 €. Will man sein individuelles Limit erhöhen, sollte man sich direkt an seine Bank wenden. Teilweise kann das Limit für Bargeldauszahlungen auch über das Online-Banking erhöht werden. Beim Geldabheben in Supermärkten oder Discountern liegt das Auszahlungslimit bei 200 €. Dafür muss der Einkaufswert jedoch meist mindestens zwischen 5 und 20 € liegen.

Was ist, wenn man größere Summen abheben will?

Wer mehr Bargeld benötigt, als sein aktuelles Auszahlungslimit am Geldautomaten erlaubt, sollte in eine Filiale gehen. Dort kann man in der Regel höhere Beträge abheben. Doch auch diese sind gedeckelt. Daher müssen Abhebungen von mehr als 15.000 bis 25.000 € in der Regel zwei bis drei Tage im Voraus angekündigt werden. Das Geld wird dann von der Bundesbank in die entsprechende Filiale geliefert und kann dort zu einem bestimmten Termin abgeholt werden. Bei Direktbanken ist es teilweise nicht möglich, sich mehr als einen mittleren 5-stelligen Betrag auf einmal in bar auszahlen zu lassen. Die Abhebung muss mit einigen Tagen Vorlauf angekündigt und kann dann in der Filiale eines Kooperationspartners abgeholt werden.

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Kann man all sein Geld auf einmal abheben?

Bei den Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten handelt es sich um sogenannte Sichteinlagen. Das heißt, bei diesen Geldeinlagen gibt es keine Laufzeit oder Kündigungsfrist. Im Prinzip könnte man also sein komplettes Vermögen, das auf einem Girokonto liegt, auf einmal abheben. Allerdings ist das in der Praxis kaum möglich, da die Banken und Geldautomaten nur über begrenzte Bargeldmittel verfügen. Insofern müssen derart große Abhebungen mit ausreichend Vorlauf angekündigt werden. Manche Direktbanken haben ein Limit für Auszahlungen (meist ein fünfstelliger Betrag), weshalb größere Summen in Teilbeträgen ausgezahlt werden müssten. Bei einem Tagesgeldkonto müsste das Geld zunächst auf ein Girokonto überwiesen werden, um es abheben zu können. Guthaben mit vertraglichen Laufzeiten (Bausparverträge, Festgeldkonten etc.) können dagegen erst nach der vereinbarten Kündigungsfrist liquidiert werden.

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