Der Gipfel der aufstrebenden BRICS-Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika findet vom 22. bis 24. August in Johannesburg in Südafrika statt.
Die fünf Staatschefs wollen bei ihrem am Dienstag beginnenden dreitägigen Treffen vor allem über die Erweiterung ihres Bündnisses entscheiden: 23 Länder wollen beitreten – darunter der Iran, Kuba, Weißrussland und Venezuela. Russlands Staatschef Wladimir Putin ist der Einzige, der nicht zum Gipfel nach Südafrika reiste.
Das steckt hinter dem Namen
Hinter dem Begriff „BRICS“ steckt die Abkürzung für Anfangsbuchstaben der fünf Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. „Die Abkürzung „BRIC“ – zunächst ohne Südafrika – wurde 2001 von Jim O’Neill, Chefvolkswirt der Großbank Goldman Sachs, geprägt“, schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb). Im April 2011 nahm Südafrika erstmals am jährlichen Treffen der Staatengruppe teil.
Ziel der Gruppe: Position in der Wirtschaft stärken
Die BRICS-Staaten zeichnen sich laut Bpb durch ihr hohes Wirtschaftswachstum aus. Ziel des Zusammenschlusses ist es, „die Position der beteiligten Schwellenländer in der Weltwirtschaft und in internationalen Institutionen zu stärken sowie sich in Bezug auf die Behandlung weltpolitischer Fragen abzusprechen“.

