Unter einem Blackout versteht man einen großflächigen und langanhaltenden Stromausfall. Oft werden die Begriffe Blackout und Stromausfall synonym verwendet. Während es in Deutschland einen Blackout bisher noch nicht gegeben hat und laut Bundesregierung solch ein Szenario auch weiterhin unwahrscheinlich sei(1), können kurze Stromausfälle immer wieder auftreten.
Wie wahrscheinlich ist ein Blackout?
So mussten im Jahr 2021 Haushalte in Deutschland im Durchschnitt 12,7 Minuten ohne Strom auskommen (2). Die Sonderanalysen Winter 2022/2023 (Stresstests) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) kommen zu dem Ergebnis, dass die Versorgungssicherheit im kommenden Winter in den in der Studie betrachteten Szenarien angespannt wäre (3). Allerdings wird auch hier selbst in den kritischeren Szenarien nur mit stundenweisen Ausfällen gerechnet.
Welche Probleme bringt ein Stromausfall? Was braucht man?
Auch wenn ein Blackout in Deutschland unwahrscheinlich ist, sind stundenweise Stromausfälle nicht immer auszuschließen. Grund dafür können zum Beispiel Unwetter oder Schneefälle sein, wodurch Stromleitungen beschädigt werden. Aus diesem Grund gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter anderem folgende Tipps für die Vorsorge (4) bei Stromausfällen:
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Welche Lebensmittel bei einem Blackout/Stromausfall?
Das BBK empfiehlt, stets einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln für Notsituationen im Haus zu haben. Für die Situation eines längeren Stromausfalls empfiehlt das BBK auch haltbare Lebensmittel im Haus zu haben, die kalt verzehrt werden können. Um kleinere Mahlzeiten zuzubereiten, eignet sich ein Campingkocher gut. Geräte wie Garten- oder Tischgrills, welche mit Holzkohle oder Gas betrieben werden, sollten wegen der Brand- und Erstickungsgefahr nur im Garten oder auf dem Balkon verwendet werden.

