Die Eisheiligen sind ein traditioneller Orientierungspunkt für Gärtner, die sich vor späten Kälteeinbrüchen schützen möchten. Denn auch wenn der Frühling längst begonnen hat, ist das Frost-Risiko noch lange nicht vorbei.
Die Eisheiligen - Traditionelle Orientierungshilfe für Gärtner
Traditionell gelten die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai als letzte Phase mit möglichem Nachtfrost im Frühling. In diesem Jahr fallen die Tage auf die nächste Woche (KW 20) von Montag, dem 11.05. bis Freitag, dem 15.05.2026. Die Tage sind benannt nach fünf Heiligen:
Erst nach dem 15. Mai, also nach der kalten Sophie, empfehlen erfahrene Gärtner, frostempfindliche Pflanzen dauerhaft ins Freie zu setzen.
Wetterprognosen zeigen frostfreie Eisheilige
Die aktuelle Prognose des Deutschen Wetterdienstes zeigt: Ganz vorbei ist das Risiko für kalte Nächte Anfang Mai noch nicht. Vor allem im Norden und örtlich im Osten kann es vor den Eisheiligen noch Frost in Bodennähe geben. Für die eigentliche Woche der Eisheiligen deutet sich jedoch eine Entspannung an: Ab dem 11. Mai erwartet der DWD tagsüber mäßig warme Temperaturen und frostfreie Nächte. Für empfindliche Pflanzen bleibt die Zeit nach der kalten Sophie am 15. Mai damit weiterhin ein sinnvoller Orientierungspunkt.
Laut 10-Tage-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes wird das Wetter in den kommenden Tagen wieder wechselhafter: Gebietsweise ziehen Regen, Schauer und teils kräftige Gewitter durch, besonders zur Wochenmitte und am Wochenende. In den Nächten zum Donnerstag und Freitag kann es vor allem im Norden sowie örtlich im Osten noch Frost in Bodennähe geben. Zur Woche der Eisheiligen ab dem 11. Mai erwartet der DWD tagsüber mäßig warme Temperaturen und frostfreie Nächte.
Fazit - Eisheilige bleiben wichtige Orientierung
Der späteste Frost in den letzten 30 Jahren fand in den meisten Regionen in Deutschland tatsächlich im Zeitraum der Eisheiligen statt. Die Wahrscheinlichkeitsvorhersage des Deutschen Wetterdienstes gibt für die Woche der Eisheiligen aktuell die höchste Wahrscheinlichkeit (41%) für eine normale Witterung im Vergleich zu den letzten Jahren an.

