Aufgrund der hohen Infektionszahlen befinden sich derzeit etliche Menschen in Deutschland in Quarantäne. Da es im Interesse aller liegt, die Isolation möglichst schnell wieder zu beenden, besteht die Möglichkeit, sich ab Tag 7 freizutesten – sofern seit 48 Stunden keine Symptome mehr aufgetreten sind. Wer sich zum Freitesten für einen PCR-Test entscheidet, erhält neben der Mitteilung positiv/negativ auch einen sogenannten CT-Wert.
Mit CT-Wert über 30 vorzeitig aus der Quarantäne?
Mit einem positiven PCR-Test und einem CT-Wert von über 30 ist es erlaubt, die Quarantäne vorzeitig zu verlassen, so das Robert Koch-Institut. Denn der CT-Wert (cycle-threshold-Wert) gibt Aufschluss darüber, wie viele Messzyklen innerhalb der PCR-Probe durchgeführt wurden, um das Coronavirus nachzuweisen. Ein CT-Wert von 30 bedeutet also, dass 30 Messzyklen durchgeführt werden mussten, um das Coronavirus nachzuweisen. Dies spricht für eine geringe Viruslast in der Probe, weshalb man davon ausgeht, dass die Person nicht mehr ansteckend für andere ist.
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Ein geringer CT-Wert würde dagegen bedeuten, dass das Coronavirus recht schnell in der Probe nachgewiesen wurde und daher eine hohe Viruslast im Getesteten vorlag. Aus diesem Grund darf die Quarantäne mit einem CT-Wert von unter 30 nicht vorzeitig beendet werden.
Das Testergebnis, das zur Beendigung der Quarantäne genutzt wird, sollte bis zum Ablauf der 10 Tage aufbewahrt werden, um es bei Bedarf den Behörden zeigen zu können. Falls Sie ein Testergebnis in der Corona-Warn-App gelöscht haben, können Sie es mit dieser Anleitung wieder zurückholen.
CT-Wert gilt nur für selbst Infizierte
Ein CT-Wert von über 30 gilt nur für Infizierte als Entlassungskriterium aus der Quarantäne. Kontaktpersonen, die sich freitesten wollen, brauchen laut Angaben des RKI zwingend ein negatives PCR- bzw. Schnelltestergebnis. Sie dürfen die Quarantäne auch trotz eines CT-Werts von über 30 nicht vorzeitig beenden.
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