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Fake-Anrufe von Europol und Interpol

Im Moment versuchen Betrüger mit einer neuen Masche Geld und persönliche Daten über das Telefon abzugreifen. Lassen Sie sich nicht darauf ein!

  • Vorsicht vor dieser Betrugsmasche!Foto: r.classen / shutterstock.com

    Vorsicht vor dieser Betrugsmasche!Foto: r.classen / shutterstock.com

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat bereits am 11.04.2022 eine Warnung zu Fake-Anrufen durch angebliche Mitarbeiter von Polizeibehörden wie Europol, Interpol oder auch deutschen Behörden herausgegeben. In den letzten Tagen scheinen sich die Anrufe wieder gehäuft zu haben.

Wie funktioniert die Masche?

Die Betrüger rufen wahllos Nummern an, die sie mutmaßlich illegal im Internet erworben haben. Auf dem Display der Angerufenden erscheinen echt wirkende Handynummern oder gar die Nummern einer Behörde. Dabei benutzen die Täter eine spezielle Software, um ihre Identität zu verfälschen.

Wer den Anruf annimmt, gerät zunächst an eine Bandansage auf Englisch. Diese vermittelt den Eindruck, man sei in eine Betrugsmasche bzw. ein Verbrechen involviert. Daraufhin wird man aufgefordert, sich durch das Drücken einer Wähltaste (meist der 1) zu einem Mitarbeiter der vermeintlichen Behörde durchstellen zu lassen.

Dieser wiederum versucht die Angerufenen ebenfalls in Englisch zu der Herausgabe persönlicher Daten oder der Überweisung von Geld zu bewegen. Legt man auf oder drückt den Anruf weg, versuchen es die Betrüger einige Zeit später wieder mit einer anderen Nummer.

Was tun bei so einem Fake-Anruf?

Das Bundeskriminalamt weist ausdrücklich darauf hin, dass echte Polizeibehörden niemals um die Überweisung von Geldbeträgen bitten würden. Im Umgang mit solchen Betrugsanrufen rät das BKA daher:

Wo kann man solche Anrufe melden?

Die Fake-Anrufe melden Sie am besten direkt an die Bundesnetzagentur über das jeweilige Beschwerdeformular. Den Link dazu finden Sie hier. Weitere Tipps zum Umgang mit Fake-Anrufen haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

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