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Excel Wenn-Dann-Funktion (einfach erklärt)

Eine der am meisten verwendeten Funktionen in Excel ist die Wenn-Dann-Funktion. Wie diese funktioniert, erfahren Sie hier.

  • Die Wenn-Dann-Funktion in Excel bietet viele praktische Anwendungsmöglichkeiten. So funktioniert sie.Foto: Slyellow / Shutterstock.com

    Die Wenn-Dann-Funktion in Excel bietet viele praktische Anwendungsmöglichkeiten. So funktioniert sie.Foto: Slyellow / Shutterstock.com

Mit der Wenn-Dann-Funktion lassen sich zwei mögliche Ergebnisse ausgeben. Vor allem in Kombination mit anderen Formeln macht das die Funktion zu einem echten Alleskönner in Excel, der vielseitig einsetzbar ist. So lassen sich nicht nur Werte auf zwei Bedingungen testen, sondern auch eine Vielzahl an Ergebnissen ausspielen.

Wenn-Dann-Funktion: =WENN(Vergleichswert ; Ausgabe wahr ; Ausgabe falsch)

Eingeleitet wird die Wenn-Dann-Funktion mit =WENN(). In die Klammer müssen nun drei Argumente eingetragen werden:

Wenn-Funktion mit weiteren Formeln oder Rechnungen:

Die Wenn-Dann-Funktion in Excel kann mit weiteren Rechnungen oder Formeln ergänzt werden. Mit der Wenn-Dann-Funktion allein kann z.B. ein Lagerbestand überprüft werden, ob dieser „ausreichend“ ist oder „nachbestellt“ werden soll. Kommt aber eine weitere Formel hinzu, können nun auch passende Bestellmengen angezeigt werden:

Wenn-Funktion mit mehreren Bedingungen

Besonders spannend ist die Wenn-Dann-Funktion, wenn in den Argumenten weitere Bedingungen angegeben werden. So lassen sich die Ausgabemöglichkeiten beliebig erweitern. Soll z.B. erst ab einem bestimmten Bestand eine Bestellung ausgeführt werden und dazwischen nur der Hinweis „niedrig“ angegeben werden, kann dies mit einer weiteren Wenn-Dann-Funktion im zweiten Argument erfolgen:

Unterschied Wenn- und WennS-Funktion

Kommen mehrere Bedingungen ins Spiel, wird die Formel der Wenn-Dann-Funktion in Excel schnell unübersichtlich. Statt die Wenn-Funktion immer weiter zu verschachteln, können mit der WennS-Funktion mehrere Bedingungen in einer Formel abgefragt werden.

Bis zu 127 Bedingungen können so in einer Formel untergebracht werden. Die Abfrage erfolgt allerdings in der angegebenen Reihenfolge, was bei einer Vielzahl an Bedingungen das Erstellen und Testen der Formel ebenfalls erschwert. Der Übersichtlichkeit halber bietet es sich daher an, komplexe Bedingungsstrukturen auf verschiedene Zellen zu verteilen.

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