„Es geht darum, Menschenleben zu retten“ – mit dieser Formel haben deutsche Politiker seit Beginn der Pandemie die teilweise drastischen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus begründet. Doch wie gut wurde dieses Ziel tatsächlich erreicht? Setzt man die Zahl der coronabedingten Todesfälle im gesamten Verlauf der Pandemie in Relation zur Bevölkerung, liegt Deutschland Stand Mitte Mai mit gut 1600 Toten pro eine Million Einwohner international im oberen Drittel. Viele Nachbarländer, aber auch die USA und Großbritannien verzeichnen deutlich höhere Werte.
Trotzdem sind viele Experten der Ansicht, dass Deutschland beim Schutz von Menschenleben ein gutes Stück hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben ist. So gilt es heute als großer Fehler, dass die damalige Bundesregierung im Herbst 2020 trotz beängstigender Modellrechnungen zunächst lange zögerte, bevor sie strenge Kontaktbeschränkungen einführte. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r







