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Der Vollmond im September

Der nächste Vollmond findet am Freitag, den 29. September 2023, statt. Dann leuchtet der Erdtrabant erneut in seinem vollem Umfang. Wir haben für Sie alles Wichtige zu diesem Himmelsereignis zusammengefasst.

  • Ein Passagierflugzeug ist am 29.August 2023 im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen, während der Mond am Abendhimmel leuchtet.Foto: dpa/Arne Dedert

    Ein Passagierflugzeug ist am 29.August 2023 im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen, während der Mond am Abendhimmel leuchtet.Foto: dpa/Arne Dedert

Am Freitag, dem 29. September 2023 um 11:57 Uhr findet der nächste Vollmond. Beim Vollmond steht die Erde wieder zwischen Mond und Sonne.

Die Konstellation wird von Astronomen auch Opposition genannt. Dabei wird der Mond vollständig von der Sonne beleuchtet und erscheint dadurch am Nachthimmel besonders hell. Prinzipiell findet der Vollmond weltweit zum selben Zeitpunkt statt, allerdings durch die verschiedenen Zeitzonen zu unterschiedlichen Uhrzeiten.

Alle aktuellen Mondkalender-Termine auf einen Blick

Letzter Vollmond: 31. August 2023, 03:35 Uhr

Nächster Vollmond: Freitag, dem 29. September 2023, 11:57 Uhr

Nächster Neumond: Samstag, 14. Oktober 2023, 19:55 Uhr

Nächste Mondfinsternis: 28. Oktober 2023, 22:15 Uhr

Nächster Neumond: Samstag, dem 14. Oktober 2023

Das nächste Mal befindet sich der Mond am Samstag, dem 14. Oktober 2023 um 19:55 Uhr in Konjunktion mit der Sonne. Dann liegt der Mond wieder genau zwischen Sonne und Erde.

In dieser Konstellation spricht man vom Neumond, da von der Erde aus nur die Nachtseite des Mondes zu sehen ist, welche mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist.

Nach etwa 35 Stunden wird dann der rechte Rand des Mondes wieder erhellt und der Mond beginnt wieder zuzunehmen.

Welche Mondphasen gibt es?

Ein gesamter Mondzyklus dauert durchschnittlich 29 Tage und 12 Stunden (3.1). Dabei werden insgesamt 4 Hauptphasen unterschieden:

Zunehmender Mond: Der zunehmende Mond ist die Anfangsphase des Mondzyklus. Dann wird der Mond auf der Nordhalbkugel von der rechten Seite beleuchtet und auf der Südhalbkugel von der linken.

Vollmond: Von der Nachtseite der Erde ist der Vollmond zu sehen, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht. Diese Konstellation wird in der Astronomie auch Opposition genannt.

Abnehmender Mond: Das Ende des gesamten Mondzyklus wird durch den abnehmenden Mond eingeleitet. Auf der Nordhalbkugel ist dann die linke Seite des Mondes beleuchtet und auf der Südhalbkugel die rechte Seite.

Neumond: Bei Neumond befindet sich der Mond zwischen Erde und Sonne bzw. in Konjunktion zur Sonne. Dann steht der Mond tagsüber am Himmel, kann allerdings nicht gesehen werden, da nur die dunkle Seite des Mondes betrachtet werden kann.

Was ist ein Blauer Mond?

Blauer Mond ist die landläufige Bezeichnung für einen zweiten Vollmond innerhalb eines Monats im gregorianischen Kalender. In den USA wird das Himmelsphänomen als „Blue Moon“ bezeichnet.

Woher die Bezeichnung kommt, ist nicht sicher geklärt. Der zweite Vollmond leuchtet jedenfalls nicht blau. Da ein solches Ereignis selten eintritt, bedeutet die englische Formulierung „Once in a Blue Moon“ soviel wie alle Jubeljahre mal. Der nächste Blaue Mond ist der Vollmond am 31. Mai 2026.

Für das Vorkommen eines zweiten Neumondes innerhalb eines Kalendermonats hat sich im englischen übrigens der Begriff „Black Moon“, im deutschen Schwarzer Mond, eingebürgert.

Wie oft erscheint ein Blauer Mond am Firmament?

Das ein Blauer Mond am Himmel erscheint, passiert statistisch etwa 41 Mal im Jahrhundert bzw. 412 Mal im Jahrtausend – im Durchschnitt also rund alle 2,4 Jahre, naturgemäß am häufigsten in den Monaten mit 31 Kalendertagen.

Der Begriff wurde erstmals um 1528 im englischen Sprachraum benutzt und bezeichnete dort ein seltenes Ereignis.

Nachdem der Begriff des „Blauen Mondes“ Anfang des 20. Jahrhundert verloren ging, wurde er wieder erstmals in einem Artikel in der Zeitschrift „Sky & Teleskope“ im März 1946 genannt. Der Amateurastronom James Hugh Pruett (1886-1955) schrieb dort einen Aufsatz mit dem Titel „Once in a Blue Moon“.

Kalendermonate von 2023 bis 2040 mit zwei Vollmondphasen

• Mai 2026

• Dezember 2028

• September 2031

• Juli 2034

• Januar 2037

• März 2037

• Oktober 2039

Wissenswertes zum Erdtrabanten

Mond-Phasen: Der Mond ist eine faszinierende Gesteinskugel im Weltall. 3476 Kilometer beträgt sein Durchmesser, 394 403 Kilometer ist er im Mittel von der Erde entfernt, die er durchschnittlich in 29,53 Tagen umrundet.

Jeden Monat durchläuft Luna (so der lateinische Name) die Phasen vom Neumond über eine zunehmende Sichel, den Halbmond, bis hin zum Vollmond und wieder zurück. Ein astronomisches Wunder, das die Menschheit seit Urzeiten fasziniert und zu einem religiösen Mysterium verklärt worden ist.

Mond-Masse: Die Masse der Erde beträgt 5,975 x 10 hoch 24 Kilogramm (das sind eine Million Milliarden Milliarden) oder 5,975 Trilliarden Tonnen. Damit wiegt der Blaue Planet 81 Mai mehr als der Mond, der 7,348 x 10 hoch 22 Kilogramm schwer ist.

Mondkalender

Jüdischer Kalender: Auch wenn sich die Juden im Alltag nach dem gregorianischen Kalender richten, ist vor allem für Gläubige der jüdische Kalender maßgeblich. Er ist ein Lunisolarkalender, der im Jahr 3761 v. Chr. mit der Zählung beginnt – dem nach der hebräischen Bibel berechneten Zeitpunkt der Schöpfung der Welt – und sich in Jahre, Monate und Tage gliedert.

Wie bei jedem Mondkalender orientiert er sich an den zwölf Mond-Monaten (354 Tage). Neben dem Normaljahr gibt es Schaltjahre mit 13 Mondmonaten (384 Tage lang), um die Zeitberechnungen an das Sonnenjahr anzugleichen. Er beruht auf den wichtigsten Heilsereignissen in der Geschichte des jüdischen Volkes und wird heute vornehmlich für religiöse zwecke genutzt.

Das jüdische Neujahr beginnt im Herbst mit ersten Tag des siebten Monats (Tischri), in dem nach jüdischem Glauben Gott die Menschheit erschaffen hat. wurde. Der Nisan (Beginn Mitte März/April) ist der erste Monat des Kalenders, der Monat der Erlösung, in dem das Volk Israel unter Moses aus Ägypten auszog.

Islamischer Kalender: Auch in den islamischen Ländern wird das Jahr nach dem gregorianischen, dem weltweit meistgenutzten Kalender berechnet. Der islamische Kalender, der ein reiner Mondkalender ist, wird nur noch für religiöse Zwecke benutzt.

Mit seiner Hilfe bestimmen Muslime die Daten religiöser Festzeiten wie Ramadan. Die Kalenderjahre bestehen aus zwölf Mondmonaten zu 29 oder 30 Tagen. Sie sind durchschnittlich 354,3 Tage lang – also circa elf Tage kürzer als die etwa 365,25 Tage umfassenden Sonnenjahre der christlichen Zeitrechnung.

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