Dürfen Enten Brot essen?
Auch wenn Enten und Schwäne Brot generell verdauen können und nicht gleich tot von einem Stück umfallen, so ist es nicht gerade gesund für die Tiere. Denn Brot und Brötchen quellen im Magen der Enten auf und sorgen so für ein falsches Sättigungsgefühl.
Brot enthält jedoch viel Salz und Zucker, dafür aber kaum Vitamine, Mineralien und andere wichtige Nährstoffe, was bei einem übermäßigen Konsum zu Mangelerscheinungen bei den Tieren führen kann. Da bei den Enten eine Gewöhnung an die bequeme Fütterung durch die Menschen entstehen kann, kann eine solche Fehlernährung mit zu viel Brot langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen.
Davon abgesehen brauchen Enten und andere Wasservögel die Zufütterung durch uns Menschen gar nicht. Laut dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) finden sie selbst im Winter noch genug Fressen in der Natur. Aber wie sieht es eigentlich rechtlich gesehen aus? Darf man Enten überhaupt füttern?
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Enten füttern: So ist die Rechtslage
In vielen Städten und Gemeinden ist es mittlerweile verboten, Enten und andere Wasservögel zu füttern. Eine Zuwiderhandlung kann als Ordnungswidrigkeit mit Geldstrafen geahndet werden. Doch selbst wenn das Füttern der Enten erlaubt ist, gibt es einige Gründe, die dagegensprechen:
Durch das Füttern verlieren die Enten ihre Scheu vor den Menschen. Foto: Try_my_best / shutterstock.com
Fazit: Enten besser nicht füttern
Etliche Tier- und Naturschutzverbände wie der NABU, PETA oder WWF empfehlen, Enten aus den oben genannten Gründen nicht zu füttern. Ungeachtet dessen ist es in vielen Städten und Gemeinden in Deutschland mittlerweile verboten, Wasservögel zu füttern. Besser sei es, die Tiere einfach nur zu beobachten.
Wo das Füttern von Enten erlaubt ist, sollte man einige Dinge beachten, um die Tiere und die Gewässer bestmöglich zu schützen:

