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6 Zeichen für einen Zinkmangel

Zink wird im menschlichen Körper für diverse, lebenswichtige Aufgaben benötigt. Umso wichtiger ist es, einem Mangel vorzubeugen. Doch woran erkennt man eine Unterversorgung?

  • Trockene Haut, brüchige Nägel, Haarausfall – alles mögliche  Folgen eines Zinkmangels.Foto: IMAGO/Westend61/IMAGO/Pau Cardellach Lliso

    Trockene Haut, brüchige Nägel, Haarausfall – alles mögliche Folgen eines Zinkmangels.Foto: IMAGO/Westend61/IMAGO/Pau Cardellach Lliso

Zink wird vor allem für die Wundheilung und die Aktivierung der Abwehrkräfte des Körpers benötigt und spielt demnach eine wichtige Rolle für die Gesundheit des Menschen.

Bei bestimmten Personengruppen, etwa älteren Menschen oder Kindern, besteht erhöhter Zinkbedarf. Als essenzielles Spurenelement ist Zink jedoch für alle Menschen lebenswichtig.

Symptome eines Zinkmangels

Einen Zinkmangel erkennen Sie an folgenden Symptomen:

Hautprobleme: Zink fördert die Regeneration der Haut, Folgen eines Mangels können demnach Akne, Pusteln, trockene Haut oder Ekzeme sein.

Häufige Infekte: Zink wird für die Bildung und Aktivierung von Antikörpern benötigt, weshalb es bei einem Mangel zu Folgen wie häufiger Erkältung kommen kann.

Brüchige oder veränderte Nägel: Nagelverfärbungen sind eine mögliche Folge eines Mangels, etwa eine Leukonychie. Hier bilden sich weiße Flecken oder Querstreifen auf den Nägeln.

Haarausfall oder dünneres Haar: Auch auf die Haare hat Zink keine geringe Wirkung. Bei einem Mangel an dem Spurenelement kann es zu Haarausfall oder einer zunehmenden Verdünnung des Haares kommen.

Wundheilungsstörungen: Ohne ausreichend Zink im Körper kann die Wundheilung nicht erfolgreich ablaufen, da Zink eine antientzündliche Wirkung hat und für die Zellerneuerung benötigt wird.

Durchfall: Bei einem Mangel an Zink kann eine Folge auch eine gestörte Verdauung in Form von Durchfall sein.

Zinkmangel vorbeugen

Nun, da die möglichen Folgen eines Zinkmangels geklärt sind, stellt sich die Frage, wie einem solchen vorgebeugt werden kann. Bei einer ausgewogenen Ernährung sollte in der Regel automatisch genug Zink durch Lebensmittel aufgenommen werden. Besonders tierische Produkte enthalten oftmals viel Zink, doch es gibt durchaus auch reichlich Obst- und Gemüsesorten, die zinkhaltig sind. Eine gute Wahl sind:

Bei Zinkzufuhr durch Lebensmittel ist eine Überversorgung sehr unwahrscheinlich, bei der Einnahme von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln besteht jedoch durchaus das Risiko einer Überdosierung. Folgen hiervon können beispielsweise Erbrechen und Durchfall sein, weshalb eine Zinkeinnahme durch Tabletten vorab mit einem Arzt abgeklärt werden sollte.

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