Wirtschaft

Hengstenberg-Chef macht Platz für einen Nachfolger

Der Esslinger Konserven- und Gurkenspezialist Hengstenberg trennt sich von Geschäftsführer Aymeric de La Fouchardière. Die Nachfolge ist geklärt - der Name bleibt vorerst unter Verschluss.

  • Nicht nur für Essiggurken ist das Familienunternehmen Hengstenberg bekannt, wo es einen Chefwechsel gibt.Bernd Weißbrod/dpa

    Nicht nur für Essiggurken ist das Familienunternehmen Hengstenberg bekannt, wo es einen Chefwechsel gibt.Bernd Weißbrod/dpa

Der Lebensmittelhersteller Hengstenberg aus Esslingen bekommt einen neuen Chef. Geschäftsführer Aymeric de La Fouchardière verlasse das Unternehmen und wende sich neuen Aufgaben zu, teilte das Unternehmen mit.

Die Nachfolge steht  nach Firmenangaben bereits fest. Aus Gründen der Vertraulichkeit will Hengstenberg den Namen allerdings noch nicht nennen, auch nicht wann der neue Chef seinen Posten übernimmt.

Gründe, warum er und Hengstenberg getrennte Wege gehen, wurden nicht genannt. De La Fouchardière leitete seit Mitte 2023 die Geschäfte von Hengstenberg. „Wir bedanken uns herzlich für das Engagement, die geleistete Arbeit und die Impulse die Aymeric de La Fouchardière in unser Unternehmen eingebracht hat“,  lässt sich der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Albrecht Hengstenberg, zitieren. Um Kontinuität sowie einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, übernimmt Geschäftsführer Sebastian Neubert zusammen mit den Prokuristen die übergreifende Koordination des Unternehmens, teilte Hengstenberg weiter mit.

Hengstenberg seit 150 Jahre in Familienbesitz

Das Unternehmen blickt auf 150 Jahre Tradition. Gegründet wurde die Firma 1876 und ist bis heute zu 100 Prozent in Familienbesitz.  Bekannt ist das Unternehmen vor allem für die Marken Hengstenberg, Mildessa, Altmeister oder etwa Oro di Parma, das Sortiment umfasst Krautprodukte, Essig, Gurken, Gemüse- und Feinkostspezialitäten sowie italienische Tomatenprodukte.

Hengstenberg produziert in Deutschland und Italien und beschäftigt  an den drei deutschen Standorten rund 450 Mitarbeiter – in Esslingen, Bad Friedrichshall und Fritzlar (Hessen).

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