Unterhaltung

P!NK wird zur Ikone

Bei den diesjährigen iHeartRadio Music Awards gaben sich zahlreiche bekannte Künstler die Ehre, ob als Nominierte oder Moderatoren. Zwei Künstlerinnen durften sich über besondere Auszeichnungen freuen.

  • Sängerin P!NK steht seit fast 25 Jahren auf der Bühne. Auch bei den iHeartRadio Music Awards konnte sie die Zuschauenden wieder mit ihrer Performance begeistern.Foto: dpa/Chris Pizzello

    Sängerin P!NK steht seit fast 25 Jahren auf der Bühne. Auch bei den iHeartRadio Music Awards konnte sie die Zuschauenden wieder mit ihrer Performance begeistern.Foto: dpa/Chris Pizzello

  • Schauspieler und Sänger Lenny Kravitz moderierte die diesjährigen iHeartRadio Music Awards.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

    Schauspieler und Sänger Lenny Kravitz moderierte die diesjährigen iHeartRadio Music Awards.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

  • Die Sängerin H.E.R. trat ebenfalls auf, von oben bis unten in blau gekleidet.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

    Die Sängerin H.E.R. trat ebenfalls auf, von oben bis unten in blau gekleidet.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

  • P!NK, die auch den Icon Award erhielt, performte zusammen mit Kelly Clarkson ein Duett.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

    P!NK, die auch den Icon Award erhielt, performte zusammen mit Kelly Clarkson ein Duett.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

  • Taylor Swift konnte den Innovator Award mit nach Hause nehmen.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

    Taylor Swift konnte den Innovator Award mit nach Hause nehmen.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

  • In der Kategorie  „Latin Pop/Reggaeton Song Of The Year“ gewann Becky G.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

    In der Kategorie „Latin Pop/Reggaeton Song Of The Year“ gewann Becky G.Foto: Getty Images via AFP/MONICA SCHIPPER

  • Auf dem roten Teppich waren auch Stars wie Nicole Scherzinger (Pussycat Dolls) zu sehen.Foto: Getty Images via AFP/FRAZER HARRISON

    Auf dem roten Teppich waren auch Stars wie Nicole Scherzinger (Pussycat Dolls) zu sehen.Foto: Getty Images via AFP/FRAZER HARRISON

  • Die Rapperin Doja Cat durfte sich über den „Most Played Artist Of The Year“-Preis freuen.Foto: Getty Images via AFP/FRAZER HARRISON

    Die Rapperin Doja Cat durfte sich über den „Most Played Artist Of The Year“-Preis freuen.Foto: Getty Images via AFP/FRAZER HARRISON

Früh aufstehen musste, wer sich in Deutschland die iHeartRadio Music Awards live ansehen wollte: Los ging es am 27. März um 20 Uhr Ortszeit in Los Angeles – 5 Uhr morgens unserer Zeit.

Es wurde einiges geboten bei der diesjährigen Preisverleihung: Auftritte von Stars wieP!NK, Kelly Clarkson, Keith Urban und Coldplay. Moderiert wurde die Show von Lenny Kravitz, der die Gelegenheit auch nutzte, um an die Opfer der Schießerei an einer Schule in Nashville zu gedenken. Dabei waren am Montag drei Kinder und drei Jugendliche ums Leben gekommen. „Amerika, wir müssen uns bessern“, sagt Kravitz.

Trotzdem überwog die Freude und Heiterkeit bei der Preisverleihung. Schließlich konnten sich zahlreiche Musikerinnen und Musiker über Auszeichnungen freuen. So bekam etwa Becky G den Preis für „Latin Pop/Reggaeton Song Of The Year“ von Nicole Scherzinger (Pussycat Dolls) überreicht. Die 26-Jährige wurde hierzulande mit ihren Songs „Becky form the Block“ und „Shower“ bekannt.

Besondere Ehrungen für Taylor Swift und P!NK

Taylor Swift gewann den „Innovator Award“ für ihren Einfluss auf die weltweite Popkultur. Damit reiht sie sich hinter Künstler wie Bruno Mars, Pharrell Williams und Alicia Keys ein, die den Preis in den vorigen Jahren gewonnen hatten. Laut iHeartRadio habe sie nicht nur eine erfolgreiche Karriere, sondern sich auch für Frauenrechte und die queere Community stark gemacht. Swift war ebenfalls in den Kategorien „Song Of The Year“ und „Artist Of The Year“ nominiert. Den Preis für den Song des Jahres für „Anti-Hero“ durfte sie mit nach Hause nehmen, „Artist Of The Year“ hingegen wurde Kollege Harry Styles.

Einen besonderen Award durfte Sängerin P!NK entgegennehmen: Sie bekam den Icon Award verliehen. In einer emotionalen Rede bekannte sie sich zu ihrer Verletzlichkeit als Mensch und erklärte, wie dies ihr als Künstlerin geholfen habe. „Bei denjenigen, die mich auf dieser Reise begleitet haben, bedanke mich von ganzem Herzen. Ich bin so dankbar, am Leben zu sein.“ Zum Schluss bedankte sie sich bei ihren Kindern Willow (11) und Jameson (6), die mit ihr zusammen auf dem roten Teppich erschienen waren. Anschließend performte sie zusammen mit Sängerin Kelly Clarkson („Because of You“) ihren Song „Just Give Me a Reason“).

SZA gewinnt in zwei von drei R&B-Kategorien

In der Kategorie „Best Duo/Group“ kassierten Imagine Dragons den Preis. Die amerikanische Rockband gewann außerdem mit „Enemy“ den „Best Alternative Song“. Als „Best Collaboration“ wurde der Song „Unholy“ von Kim Petras und Sam Smith ausgezeichnet. Hip-Hop-Künstler des Jahres wurde Drake, der auch mit „WAIT FOR U“ gemeinsam mit Future und Tems den Hip-Hop-Song des Jahres lieferte. Auch R&B-Sängerin SZA konnte sich über zwei Preise freuen: „R&B_Artist Of The Year“ und „R&B-Song Of The Year“ für „I Hate U“.

In einigen Kategorien konnten auch Fans selbst abstimmen, wer den Preis gewinnen sollte. So wurde „Anti-Hero“ von Taylor Swift für die besten Lyrics ausgezeichnet, den Preis für das beste Musikvideo bekam die südkoreanische Gruppe BTS, die auch in der Kategorie „Best Fan Army“ gewannen.

Fast 40 Jahre altes Lied unter Nominierungen

Eine der Nominierungen stach in diesem Jahr besonders hervor: „Running Up That Hill (A Deal With God)“ von Kate Bush war als „Alternative Song Of The Year“ nominiert. Der Song der britischen Sängerin wurde zwar schon 1985 veröffentlicht, wurde aber 2022 durch seine Verwendung in der Netflix-Serie „Stranger Things“ wieder beliebt und zum Streaming-Hit. Denn die Nominierungen basieren neben Hörermeinungen und Verkäufen auch auf Streaming und Tags bei Shazam.

Der iHeartRadio Music Award wird seit 2014 jedes Jahr verliehen und fand bis dato immer in Los Angeles oder Inglewood statt. Die Show wird nicht nur live auf FOX übertragen, sondern auch über die iHeartRadio-Studios und die iHeartRadio-App. Eine vollständige Liste aller Nominierten und Gewinner von 2023 hat iHeartRadio auf seiner Website veröffenlicht.

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