Wegen des anhaltenden „Shutdowns“ wollen die USA mit der Streichung von Flügen beginnen. Die geplanten Flugkapazitäten würden „an 40 Flughäfen des Landes um zehn Prozent gekürzt“, sagte Verkehrsminister Sean Duffy am Mittwoch vor Journalisten, dem Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA zufolge handelt es sich um die „40 verkehrsreichsten“ Flughäfen des Landes. Mit dem Schritt sollen demnach die von der anhaltenden Haushaltssperre besonders betroffenen Fluglotsen entlastet werden.
Laut „The Guardian“ warnte Duffy, dass die FAA angesichts tausender unbezahlt arbeitender Fluglotsen und Sicherheitskräfte „nicht mehr in der Lage sein werde, einen sicheren Betrieb in allen Regionen zu gewährleisten“. Auch „AP News“ berichtet von ersten Auswirkungen: An großen Flughäfen wie Los Angeles (LAX) und Newark sei es bereits zu Verzögerungen und kurzfristigen Flugstopps gekommen.
Haushaltssperre in den USA dauert über einen Monat an
Die Haushaltssperre dauert inzwischen seit über einem Monat an. Ohne eine neue Mittelzuweisung durch den Kongress können zahlreiche Behörden und öffentliche Einrichtungen nur eingeschränkt arbeiten. Besonders betroffen sind die Bereiche Luftsicherheit und Flugüberwachung, die als systemrelevant gelten, deren Beschäftigte aktuell jedoch ohne Bezahlung Dienst tun müssen.

