Politik

Tausend Wochen zwischen Hoffnung und Tränengas

Die türkischen „Samstagsmütter“ fordern seit 1995 vom Staat auf dem Istanbuler Galatasaray-Platz Aufklärung über ermordete Angehörige. Sie trotzen dabei Repressalien und der Verzweiflung.

  • Mahnwache der Samstagsmütter im Mai 2024: Seit vorigem Jahr dürfen nur noch zehn Personen teilnehmen.Foto: Susanne Güsten

    Mahnwache der Samstagsmütter im Mai 2024: Seit vorigem Jahr dürfen nur noch zehn Personen teilnehmen.Foto: Susanne Güsten

Maside Ocak war 19 Jahre alt, als ihr Bruder verschwand. Ihre Familie feierte einen Geburtstag an jenem Tag, dem 21. März 1995, aber ihr Bruder Hasan kam nicht. Der junge Lehrer war bei einer Polizeirazzia festgenommen worden, wie die Angehörigen bald erfuhren, doch auf der Wache und dem…

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