Politik

SPD beschließt Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit BSW

In Brandenburg hat sich die SPD einstimmig für Koalitionsgespräche mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) entschieden. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) spricht von gewachsenem Vertrauen.

  • Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schüttelt Robert Crumbach, Landesvorsitzenden des BSW Brandenburg (rechts), bei der Landespressekonferenz im Brandenburger Landtagsgebäude die Hand.Foto: dpa/Michael Bahlo

    Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schüttelt Robert Crumbach, Landesvorsitzenden des BSW Brandenburg (rechts), bei der Landespressekonferenz im Brandenburger Landtagsgebäude die Hand.Foto: dpa/Michael Bahlo

Die SPD in Brandenburg hat die Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit dem BSW gebilligt. Landesvorstand und Landesausschuss sprachen sich nach Parteiangaben am Montagabend in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig für entsprechende Verhandlungen aus. Basis ist ein am Montag zusammen mit dem BSW vorgestelltes Sondierungspapier.

Auch die Spitzengremien des BSW wollten am Montagabend über die Annahme des Sondierungspapiers und die Aufnahme von Koalitionsgesprächen beraten. Eine Entscheidung stand zunächst noch aus. Bei der Vorstellung des gemeinsamen Sondierungspapiers am Montagvormittag hatten sich die Spitzen des BSW aber zuversichtlich gezeigt, dass ihr Landesvorstand die Verhandlungen billigt.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD): „Vertrauen ist gewachsen“

SPD und Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hatten zuvor rund einen Monat lang in Sondierungsgesprächen die Möglichkeiten zur Bildung einer Regierung ausgelotet. „Das Vertrauen ist gewachsen in den letzten vier Wochen“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Montag bei der Vorstellung der Sondierungsergebnisse in Potsdam.

In Brandenburg war vor etwa fünf Wochen gewählt worden. Die SPD gewann die Landtagswahl knapp vor der AfD.

Datenschutz-Einstellungen