Politik

Ministerpräsident Kretschmann sieht Einspar-Potenzial bei Rente mit 63

Viele Bürgerinnen und Bürger würden zu viele Leistungen des Staates in Anspruch nehmen. So die Kritik des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Was er dagegen tun will.

  • Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann will Haushaltsprobleme durch Einsparungen bei der Rente lösen (Archivfoto).Foto: Lichtgut/Leif Piechowski/Leif Piechowski

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann will Haushaltsprobleme durch Einsparungen bei der Rente lösen (Archivfoto).Foto: Lichtgut/Leif Piechowski/Leif Piechowski

Angesichts der Haushaltsprobleme des Bundes sieht Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) Einsparmöglichkeiten bei der Rente mit 63. „Jedes Jahr kostet das den Staat einen zweistelligen Milliardenbetrag, insgesamt machen die Rentenzuschüsse des Bundes fast ein Viertel des Haushalts aus“, sagte der Grünen-Politiker dem „Tagesspiegel“ vom Freitag. „Das sind Posten, die man sich genau anschauen müsste.“

Kretschmann kritisierte, dass viele Bürgerinnen und Bürger zu viele Leistungen des Staates in Anspruch nehmen würden: „Schon bei Corona haben wir gemerkt, dass das Anspruchsdenken zu sehr in die Höhe geschossen ist“, sagte er. „Das müssen wir wieder neu justieren.“ Kretschmann kritisierte auch die Gewerkschaften für ihre Forderungen nach weniger Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich: Dies sei „unrealistisch“. 

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