Politik

Festnahme nach Vandalismus in Kirche in Israel

In einer katholischen Kirche in Jaffa, südlich von Tel Aviv, wurden Statuen und ein Kreuz zerstört. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest. Beobachter sehen einen Anstieg antichristlicher Gewalt im Land.

  • Nach einem Akt von Vandalismus in der katholischen Sankt-Antonius-Kirche in Jaffa hat die israelische Polizei einen Verdächtigen festgenommen (Symbolfoto).imago images/ITAR-TASS

    Nach einem Akt von Vandalismus in der katholischen Sankt-Antonius-Kirche in Jaffa hat die israelische Polizei einen Verdächtigen festgenommen (Symbolfoto).imago images/ITAR-TASS

Nach einem Akt von Vandalismus in der katholischen Sankt-Antonius-Kirche in Jaffa hat die israelische Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Es handelt sich nach Polizeiangaben von Montag um einen Einwohner Jaffas. Der Mann Mitte 20 steht unter dem Verdacht, in der Kirche, die dem Orden der Franziskaner gehört, mehrere Heiligenfiguren sowie ein Kreuz zerstört zu haben. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Sonntag.

Ein Beobachtungszentrum für Religionsfreiheit, bei dem Opfer und Zeugen Vorfälle anonym melden können, verzeichnete für das zweite Quartal 2026 einen erneuten Anstieg antichristlicher Taten in Israel. Die Zahl stieg von 44 im ersten Quartal auf 83. Für das gesamte Jahr 2025 registrierte das „Religious Freedom Data Center“ israelweit 181 Übergriffe auf Christen, 150 davon in Jerusalem.

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